Gemeindeverslammlung
In Leimbach geht es um die BNO-Revision

Die Leimbacher Sommergmeind kann die Gesamtrevision Nutzungsplanung (BNO) unter Dach und Fach bringen. Auch die Kreisschule und der Abwasserverband sind Thema.

Melanie Eichenberger
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Das Leimbacher Gemeindehaus. (Archiv)

Das Leimbacher Gemeindehaus. (Archiv)

Peter Siegrist

Wie in allen Oberwynentaler Gemeinden geht es an der Leimbacher Gemeindeversammlung vom 8. Juni um den Beitritt zur Kreisschule aargauSüd. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Leimbach sind zurzeit Teil der Kreisschule Homberg. Bei einem Ja kann Leimbach einen Vertreter aus dem Gemeinderat im Kreisschulrat stellen und zusammen mit Burg ein Mitglied in der siebenköpfigen Kreisschulpflege.

Abschluss der Revision

Ebenfalls ein wichtiges Thema für die Leimbacher dürfte die Abstimmung der Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland sein. Die aktuelle Nutzungsplanung stammt aus dem Jahr 1999. Seit Mai 2012 beschäftigt die Revision die Gemeinde. Nachdem die Entwürfe mit den Erläuterungen und dem Vorprüfungsbericht bis zum 3. April öffentlich auflagen und nach einer Einwendung noch ergänzt wurden, soll die Revision nun von der Gemeindeversammlung genehmigt werden. Danach muss dies auch noch der Regierungsrat tun. «Die aktuelle Revision generiert einen Mehrwert für den Grundeigentümer in Leimbach», ist Projektleiter Benno Woodtli überzeugt. Die Ausnutzungsziffer werde teilweise angehoben und das oberste Geschoss könne neu vollständig genutzt werden. Dies ermögliche eine Nachverdichtung an bestehenden Bauten. «So eröffnen sich mehr Möglichkeiten», so Woodtli.

Vom Kanton hat die Gemeinde die Vorgabe erhalten, Auszonungen zu überprüfen. Schliesslich konnten rund 0,2 ha dafür bestimmt werden, womit sich der Kanton einverstanden erklärte. Zudem wurden vier grössere Gebiete mit einer Gestaltungsplanpflicht versehen – dazu gehört etwa die neu geschaffene Zentrumszone mit dem Fussball- und Parkplatz.

Abwasserverband Oberwynental

Die Leimbacher stimmen zudem über die Revision der Satzungen zum Abwasserverband Oberwynental (AOW) ab. Hintergrund ist der bevorstehende Beitritt der Gemeinden Gontenschwil und Zetzwil (Auflösung der ARA Gontenschwil am 1. 1. 2019) sowie die Erweiterung des Verbandseigentums durch die Übernahme von Gemeindeanlagen.

Abbruch der Bauamts-Scheune

«Burglind» fegte im Januar diverse Ziegel vom Dach der Scheune des Bauamts. Fachleute stellten nach dem Sturm fest, dass das Gebäude an verschiedenen Stellen erhebliche Mängel aufweist, wodurch die Sanierung nur mit grossem finanziellem Aufwand durchgeführt werden könnte. Der Gemeinderat sieht daher vor, die betroffene Scheune rückzubauen, was mit Kosten von 50'000 Franken verbunden ist. Die Gemeindeversammlung soll diesem Kredit am 8. Juni zustimmen.