Tele M1

Für den Garten
Auf Ricardo ersteigert: Dieses Paar hat den Gränicher Monolithen gekauft

Der Monolith, der im Dezember auf mysteriöse Art und Weise in Gränichen auftauchte und wieder verschwand, hat seine letzte Reise hinter sich.

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(smo)

Barbara Keller und Hans Vögtli sind angetan. In ihrem Garten steht ein spiegelnder Monolith aus Chromstahl, endlich. «Wir haben mega Freude», sagt Barbara Keller im Beitrag von Tele M1. Eine Journalistin des TV-Senders hat den Monolithen auf seiner letzten Reise begleitet: nach Hirschthal in den Garten von Barbara Keller und Hans Vögtli.

Der Monolith auf dem Rondell vor Schloss Liebegg.

Der Monolith auf dem Rondell vor Schloss Liebegg.

Urs Helbling

Erst ist dieser im Dezember recht überraschend auf Schloss Liebegg in Gränichen aufgetaucht und 24 Stunden später wieder verschwunden. So wie andere Monolithen überall auf der Welt in diesen Wochen auch.

Michael Klauser aus Oberentfelden und Luca Arber und René Fasler aus Gränichen sind die Schöpfer des ersten Monolithen, der in der Schweiz aufgetaucht ist. «Die Leute von Corona ablenken» wollten sie damit, wie sie sagten, als sie sich im Dezember outeten.

«Alles etwas wilder»

Doch dann wurde «alles etwas wilder» als gedacht, sagt Michael Klauser. Die Schöpfer bekamen derart viele Anfragen, dass sie sich entschlossen haben, ihr Werk zu versteigern. 5140 Franken haben Barbara Keller und Hans Vögtli bezahlt, dass der Monolith jetzt in ihrem Garten steht.

Das Geld wollen Klauser, Fasler und Arber aber nicht behalten, sie schreiben auf Ricardo: «Da das ganze Projekt eigentlich nur aus Spass und Freude erfolgte und alle Mitwirkenden unentgeltlich daran arbeiteten, wird der Erlös von den Verantwortlichen nach eigenem Ermessen an diverse Institutionen gespendet.»

Ihr Versprechen, dass der Monolith auf Schloss Liebegg bleiben soll, brechen die drei damit übrigens nicht: Sie haben einen Zwilling erstellt, der nun am Platz des versteigerten Originals steht.