Holziken
Holziken wird grösser: 80 neue Wohnungen sind geplant

Das Areal der Gärtnerei Graber soll mit 80 Wohnungen überbaut werden. Franke Immobilien hat Interesse am Land signalisiert, der Kaufrechtsvertrag ist bereits unterschrieben. Ein Erschliessungsplan ist in Bearbeitung. Danach wird Franke entscheiden.

Janine Müller
Merken
Drucken
Teilen
Auf diesem Areal soll der Spatenstich für rund 80 Wohnungen im Frühling 2015 erfolgen. Mathias Marx

Auf diesem Areal soll der Spatenstich für rund 80 Wohnungen im Frühling 2015 erfolgen. Mathias Marx

Mathias Marx/Aargauer Zeitung

Noch stehen auf dem Areal der Gärtnerei Graber die Treibhäuser. Schon bald sollen diese 60 bis 80 Wohnungen weichen. Auf dem Areal ist eine Wohnsiedlung geplant. Bruno Graber wird die Gärtnerei aufgeben und hat Franke Immobilien das Kaufrecht für sein Land zugesichert.

Bevor der Kauf über die Bühne geht, will Franke Immobilien den Erschliessungsplan abwarten. Die Gemeinde Holziken hat bereits einem Ingenieurbüro den Auftrag gegeben, einen Erschliessungsplan zu erstellen. Die Kosten dafür übernimmt Franke Immobilien. Die Zufahrtswege, die Kanalisation und die Verlegung der Wasserleitungen müssen geplant werden. Das Land hat Bruno Graber zwar noch nicht verkauft, der Kaufrechtsvertrag ist allerdings unterschrieben. Sobald Franke Immobilien also das Land brauchen kann, wird sie es übernehmen.

Spatenstich im Frühling 2015

Bis Ende März soll das Ingenieurbüro den Erschliessungsplan fertiggestellt haben. Er wird dann dem Gemeinderat vorgelegt. Die Gemeinde hofft, dass das Baugesuch bis Ende Jahr aufliegt und der Spatenstich im Frühling 2015 erfolgt.

Doch die Überbauung stellt für die Gemeinde auch eine grosse Herausforderung dar. «Planerisch ist es nicht ganz einfach», sagt der ehemalige Gemeindeschreiber Hansueli Mathys. Obwohl Mathys eigentlich pensioniert ist, betreut er dieses Projekt noch, weil er von Beginn weg dafür zuständig war. «Das Verkehrsaufkommen wird beträchtlich sein, die Gemeinde muss sich Gedanken über die Schulraumplanung machen. Dazu kommt, dass das Gebiet entlang der Uerke renaturiert werden soll», führt Mathys weiter aus.

Renaturierung der Uerke

Von der Renaturierung sollen auch die neuen Holziker profitieren können, die dereinst in die Überbauung einziehen werden. Es sollen Mietwohnungen für den Mittelstand werden. «Sicher keine Sozialwohnungen», sagt Mathys. Wie hoch der Mietpreis dann mal sein wird, ist noch unbekannt.

Nun bleibt abzuwarten, ob sich Franke Immobilien tatsächlich für eine Überbauung entscheidet. Die Entscheidung dürfte in einem halben Jahr fallen.