Uerkheim
Hochwasserschutz: Die Zahlen sprechen für sich

Auch wenn Bund und Kanton viel beisteuern: Die Uerkner müssen viel Geld in die Hand nehmen, wenn sie die Hochwasserschutzmassnahmen realisieren wollen. Der Kommentar.

Nadja Rohner
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Hochwasser am 10. Oktober 2012 in Uerkheim.

Hochwasser am 10. Oktober 2012 in Uerkheim.

ran-archiv
Nadja Rohner

Nadja Rohner

Aargauer Zeitung

Jetzt gibt es ein Projekt, mit dem sowohl die Brücken saniert werden als auch die Uerke von den Gebäuden ferngehalten wird. Das Grossprojekt kostet zwar über 5 Mio. Franken – aber Bund und Kanton zahlen grosszügige Subventionen. So bleibt für die Gemeinde eine Nettoinvestition von etwa 1,51 Mio. Franken.

Brücken für 1,95 Mio. oder Brücken plus Hochwasserschutz für 1,5 Mio. Franken? Es ist unverständlich, weshalb es für diese Entscheidung jetzt auch noch eine Referendumsabstimmung braucht.

Die Zahlen sprechen für sich. Vom Projekt profitieren zwar letztlich hauptsächlich die Anrainer der Uerke. Aber es ist nun mal so in unserer Gesellschaft, dass man als Steuer- oder Prämienzahler manchmal auch für Leistungen bezahlt, die man selber nicht unmittelbar braucht. Das nennt sich Solidarität.

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