Geht nicht gibts nicht! 

Es gibt ein paar «Wanderplagen», mit denen sah sich jeder Wanderer und jede Wanderin schon einmal konfrontiert. Was nervt – und was können wir dagegen tun? 

  • Hitze Wandern im Sommer ist schön – doch Hitze verlangt dem Körper viel ab. Was tun, wenn es über 30 Grad warm ist? Die richtige (luftige) Kleidung wählen, unbedingt genügend trinken, Wege im Schatten wählen. Und: «Pausen machen! Und die Wanderung gemütlich angehen. Wenns zu heiss wird: Strecke einfach abkürzen», empfiehlt Wanderleiterin Marie-Rose Bircher.

Marie-Rose Bircher, Wanderleiterin auf der 9. Etappe

«Machen Sie genügend Pausen!» Marie-Rose Bircher von den Aargauer Wanderwegen läuft oft und bei jedem Wetter. Sie weiss, wie mit allerlei «Wanderplagen» umgehen – und wann auch mal eine Abkürzung in Ordnung ist.

  • Regen Auf der 6. Etappe am 21. Juli wurden wir noch am Bahnhof von einem heftigen Gewitter überrascht. Dennoch wollten 108 Leserwanderer die Route rund um Solothurn laufen. Ausgerüstet mit Regenkleidung, Hüten, Schirmen, aber auch zu Pellerinen umfunktionierten Abfallsäcken schützten sie sich vor der Nässe. Hans-Jörg Looser aus Siggenthal, einer unserer treusten Leserwanderer, hat einen besonderen Trick: «Wenn das Wetter unsicher ist, habe ich immer zwei Hüte dabei: einen gegen Regen, einen gegen Sonne. So bin ich auf jedes Wetter vorbereitet.»
Hans-Jörg ist auf jeder Leserwanderung mit dabei – egal, bei welchem Wetter. Er weiss sich zu helfen: Wenn die Wetterprognose unsicher ist, nimmt er zweierlei Hüte mit. Seine Begründung leuchtet ein: «Ich halte doch nicht stundenlang einen Regenschirm in der Hand!» Denn dann könnte er ja nicht mehr fotografieren.

Hans-Jörg Looser, Siggenthal

Hans-Jörg ist auf jeder Leserwanderung mit dabei – egal, bei welchem Wetter. Er weiss sich zu helfen: Wenn die Wetterprognose unsicher ist, nimmt er zweierlei Hüte mit. Seine Begründung leuchtet ein: «Ich halte doch nicht stundenlang einen Regenschirm in der Hand!» Denn dann könnte er ja nicht mehr fotografieren. 

  • brennende Sonne Ein Hut alleine reicht nicht aus bei starkem Sonnenschein. Zusätzlich gilt: Kopf, Oberarme und -schenkel, Waden, Ohren und den Nacken eincremen! Und einen hohen Schutzfaktor wählen. Plus: unbedingt an Kopfbedeckung und Sonnenbrille denken. Der Tipp von Jacqueline Senn aus Schöftland: «Ich trinke viel Wasser, keine Süssgetränke. Meine Flaschen fülle ich an Brunnen immer wieder auf.»
«Viele vergessen, während Wanderungen an heissen Tagen zu trinken» – und damit liegt die 21-Jährige ganz richtig. Darum trägt sie stets eine oder mehrere Wasserflaschen mit sich, die sie dann an Brunnen wieder auffüllen kann. «Das ist besser als jedes Süssgetränk!»

Jacqueline Senn aus Schöftland

«Viele vergessen, während Wanderungen an heissen Tagen zu trinken» – und damit liegt die 21-Jährige ganz richtig. Darum trägt sie stets eine oder mehrere Wasserflaschen mit sich, die sie dann an Brunnen wieder auffüllen kann. «Das ist besser als jedes Süssgetränk!»

  • Schweiss Jeder muss schwitzen, Schweiss reguliert die Körpertemperatur und ist darum lebensnotwendig. Wer schwitzt, muss aber nicht «schweisseln»: «Ich habe immer Kleidung zum Wechseln dabei. Bin ich nassgeschwitzt, zum Beispiel nach einem Aufstieg, wechsle ich mein T-Shirt einfach», sagt Monica Dünki aus Aarau.
  • andere Wanderer «Wanderer, denen man unterwegs begegnet und die nerven? Gibt es nicht!» Klare Antwort von Roland Müller aus Wettingen.

Weitere Informationen

Mehr Fotos, Videos und Anekdoten finden Sie übrigens auf unserem Leserwandern-Blog.

Die 10. Etappe ist am Nationalfeiertag! Am 1. August wandern wir an der naturbelassenen Reppisch von Birmensdorf nach Dietikon. Alle Infos gibts hier.