Konkret geht es um eine Teiländerung der Bau- und Nutzungsordnung BNO.

Bereits Ende 2011 war das Geschäft traktandiert. Damals hätte der Bau von Antennen nur ausserhalb von Wohnzonen erlaubt werden sollen. Die Gmeind stimmte zu – zwei Mobilfunkanbieter fochten den Entscheid an. Der Regierungsrat befahl der Gemeinde, die BNO noch einmal zu überarbeiten.

Die Vorlage, die an der Einwohnergemeindeversammlung vom 7. Juni (20.15 Uhr) traktandiert ist, schliesst Wohnzonen als Standorte nicht mehr aus, die Antennen müssten jedoch prioritär in Gewerbezonen eingerichtet werden.

Im März haben die Netzanbieter Swisscom und Sunrise zwar erneut Einwendungen gegen die Vorlage erhoben. Das Departement für Bau, Verkehr und Umwelt hatte die Vorlage in einer Vorprüfung aber positiv beurteilt.

Der Gemeinderat empfiehlt die Vorlage zur Annahme, rechnet aber damit, dass Sunrise und Swisscom gegen einen positiven Beschluss der Gmeind Beschwerde führen würden.

Die Stimmbürger werden an der Sommergmeind auch über die Rechnung 2012 befinden. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss (vor Abschreibungen) von 416 400 Franken, trotz Mindereinnahmen bei den Gemeindesteuern von rund 139 000 Franken. Dieses erfreuliche Ergebnis sei auf tiefere Nettoaufwendungen zurückzuführen, so die Gemeinde.

Abgestimmt wird auch über den Zusammenschluss der Zivilschutzorganisationen von 17 Gemeinden zum «Gemeindeverband Bevölkerungsschutz der Regionen Suhrental und Uerkental».