Holziken

Gutes Ergebnis dank dem Kindergartenland: Gemeinde erzielt Überschuss von 722'111 Franken

Die Gemeinde führt das erfreuliche Rechnungsergebniss auf drei Faktoren zurück.

Die Gemeinde führt das erfreuliche Rechnungsergebniss auf drei Faktoren zurück.

Der Verkauf des Kindergartenlands in Holziken konnte bereits 2017 verbucht werden – deswegen gibts einen Überschuss.

Eine schwarze Null war budgetiert, nun schloss die Rechnung der Gemeinde Holziken mit einem stolzen Ertragsüberschuss von 722 111 Franken ab (ohne Werke). In ihrer Mitteilung führt die Gemeinde dieses «massiv bessere Ergebnis» auf drei Faktoren zurück.

Der gewichtigste ist der Buchgewinn von 601 548 Franken aus dem Verkauf des Grundstücks des alten Kindergartens, der wegen des neuen Schulgebäudes «Hueb» nicht mehr benötigt wird.

Die ursprünglich für 2018 vorgesehene Unterzeichnung des Verkaufvertrags wurde bereits im August 2017 vollzogen. Weil für den im Juli fälligen Verkaufspreis von 904 000 Franken ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen einer Schweizer Bank vorliegt, wurde der Buchgewinn bereits im vergangenen Jahr verbucht.

Der zweite Faktor hat mit dem Rat der Gemeindeabteilung des Departements Volkswirtschaft und Inneres zu tun, ab Rechnungsjahr 2017 wieder Entnahmen aus der Aufwertungsreserve zu tätigen. Holziken ist dem gefolgt und verbuchte in der Rechnung 2017 eine Entnahme von 114 954 Franken aus der Aufwertungsreserve.

Drittens resultierten weitere Netto-Mehreinnahmen von 5609 Franken. Diese ergeben sich aus Mehreinnahmen Finanzen und Steuern von 196 000 abzüglich der Mindereinnahmen von Verwaltung und öffentlicher Sicherheit sowie verschiedenen Mehraufwänden (unter anderem Bildung, Gesundheit, soziale Sicherheit, Verkehr und Umweltschutz). Im Gegensatz dazu weist das betriebliche Ergebnis ein Minus von 52 000 Franken auf.

Überschuss und Abschreibungen ergaben einen Cashflow von 913 000 Franken. Wie die Gemeinde schreibt, konnten die Nettoinvestitionen – vor allem für den Schulhausneubau – von rund 2.36 Millionen Franken somit nur zu 39 Prozent selber finanziert werden und die Nettoschuld ist um rund 1.45 Millionen Franken angewachsen.

Dank der vorhandenen flüssigen Mittel mussten für die grossen Investitionen noch keine neuen Kredite aufgenommen werden. (fdu)

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