Reinach
Gründer der Wyna-Expo Martin Heiz: «Der Kanton beginnt in Menziken»

Im bayrischen Wiesn-Zelt, unter der Fahne Freistaat Bayern, eröffnen Susanne Hochuli und Gemeindeammann Martin Heiz die 11. Wyna-Expo.

Christine Fürst (Text) und Peter Siegrist (Fotos)
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Gemeindeammann Martin Heiz im Gespräch mit Susanne Hochuli

Gemeindeammann Martin Heiz im Gespräch mit Susanne Hochuli

Peter Siegrist

Der Reinacher Gemeindeammann und Gründer der 1. Wyna-Expo, Martin Heiz, sagte gleich zu Beginn des Eröffnungsapéros: «Das ist kein Übernahmeangebot, aber ein paar Fussballer könnten wir schon gebrauchen.»

Reinach nicht am Kantonsende

Bis Sonntag stehen Reinach und die ganze Region im Mittelpunkt des Aargaus. Und nachdem Urs Hofstetter, Radio-Argovia-Moderator, in seinem Interview die Wyna-Expo als «am Ende des Kantons» bezeichnete, konterte Heiz schnell: «Der Kanton Aargau beginnt in Menziken.»

Hofstetter moderierte mit seiner Frau Judith Wernli, Moderatorin bei SRF 3, den Eröffnungsanlass – oder wie er hier im Oberwynental genannt wird: «den Behördenanpfiff». Sie musste ihm gleich zu Beginn versprechen, dass er und nicht sie das Interview mit Regierungsrätin Susanne Hochuli führen könne.

Auf die Frage, ob man die Wyna-Expo auch in Aarau wahrnehme, antwortete Hochuli prompt: «Sonst wäre ich nicht hier.» Warum sie als grüne Politikerin an die Wyna-Expo komme, wo ja Gewerbeausstellungen eher liberal geprägt seien? «Die Wyna-Expo wirbt mit Leistung. Leistung ist dann gut, wenn sie nachhaltig ist. Damit wären wir schon bei der grünen Politik.»

Das vierköpfige OK-Team unter der Leitung von Christian Schweizer war froh, die Ausstellung endlich eröffnen zu können. «Wir sind seit 11 Tagen hier, beinahe Tag und Nacht», sagte er.

Das Zahnbürstchen zu Hause sage «Sie» zu ihm. Vor 16 Monaten hat das Team mit der Organisation des Anlasses begonnen. Nach einigen schlaflosen Nächten und vielen Gesprächen kann das Team nun die Ausstellung in Reinach eröffnen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte Eliane Müller, Gewinnerin der Fernsehshow «die grössten Schweizer Talente». Mit den Klavierklängen verzauberte sie die Gäste und liess sie kurz innehalten und zur Ruhe kommen – bevor es dann am Stand an die Arbeit ging.

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