«Was lange währt, wird endlich gut», sagte Thomas Scheuzger, OK-Präsident der Einweihungsfeier der elektronischen Trefferanzeige der Schützengesellschaft Staffelbach bei der Schiessanlage Friedlistall. Gegen zehn Jahre habe die Realisierung gedauert: «Neu sind die Scheiben 7 bis 10, während die Scheiben 1 bis 6 dank guter Wartung bereits 30 Jahre einwandfrei funktionieren.»

«Gut Schuss und keine Unfälle» wünschte Grossratspräsidentin Renata Siegrist (GLP) der Schützengesellschaft Staffelbach. Dies, nachdem sie den Schützen ihre positive Meinung zur EU-Waffenrichtlinie, über die am 19. Mai abgestimmt wird, dargelegt hatte. Und diese Meinung dürfte nicht jener der Mehrheit der Schützen entsprechen. Die Richtlinie sei mit Schengen gekoppelt, also mit der Sicherheit, gegen die internationale Kriminalität: «Das ist gerade für den Aargau als Grenzkanton sehr wichtig.» Der bürokratische Aufwand möge unschön sein, die Vorteile eines Jas würden aber überwiegen.

50 000 Franken Eigenleistungen

Den Schiesssport sieht die Zofingerin Renata Siegrist «als über Jahrhunderte gewachsenes historisches Kulturgut». Der Schiessverein gehöre zur Identität einer Gemeinde und fördere den Zusammenhalt im Dorf und darüber hinaus.

Der Verein habe, Passivmitglieder eingeschlossen, etwa 50 Mitglieder, sagte Präsident Reinhard Schaffner. Die Kosten der neuen Anlage: rund 100 000 Franken. Schaffner: «Rund 50 000 Franken betragen die Eigenleistungen.»