Bottenwil

«Gliich und Gliich» gesellt sich nicht immer gerne

Der Knecht und der junge Dichter (hinten) geraten so fest aneinander, dass die Polizei erscheint.Jennifer Kost

Der Knecht und der junge Dichter (hinten) geraten so fest aneinander, dass die Polizei erscheint.Jennifer Kost

Mit einem intensiven Probewochenende startete die Spiel- und Theatergruppe Bottenwil ins neue Stück «Gliich und Gliich». Anfangs Februar stehen nun die ersten Aufführungen an. In den nächsten Wochen soll an den letzten Details gefeilt werden.

Die Spiel- und Theatergruppe Bottenwil wagt sich erneut an ein Volksstück. Mit einem intensiven Probewochenende begann für die Schauspielerinnen und Schauspieler der Endspurt für das diesjährige Stück. Auf dem Programm steht der heitere Drei-Akter «Gliich und Gliich».

Die Handlung des Stücks lehrt: Gleich und Gleich gesellt sich nicht immer gerne. Oder brauchen in der Liebe etwas Ansporn. Das Bauernpaar auf dem Lerchenhof ist nicht mit Kindern gesegnet. Nun hoffen sie, dass die Magd und der Knecht für Nachwuchs sorgen.

Doch diese glänzen nicht gerade durch ihre Schönheit. Sie sind arbeitsame Helfer, sehen einander aber nur als Arbeitskollegen. Erst als ein junger Poet auftaucht, kommt die Liebe zum Erwachen.

Ulla King hat das Stück geschrieben – in der Originalfassung trägt es den Titel «Zwoa harte Nüss». Regie führt Kari Roth. Noch stehen einige Proben an, doch Kari Roth ist mit dem jetzigen Stand schon recht zufrieden.

Die verbleibenden Proben bis zur Premiere will der Regisseur mit den neun Schauspielern nun nutzen, um an den entscheidenden Details zu feilen.

Erstes Treffen in Tobel

Diese letzten Proben sind der Abschluss einer intensiven Zeit, die mit einem gemeinsamen Wochenende im September vergangenen Jahres in Tobel (TG) begonnen haben.

An diesem Start-Wochenende ging es jeweils darum, dass sich die Spielerinnen und Spieler mit ihrer Rolle identifizieren konnten und dass aus den neun Figuren auf der Bühne zusammen mit dem Regisseur und den Souffleusen eine verschworene Truppe wurde.

Die Bestuhlung der Mehrzweckhalle Bottenwil wurde gegenüber dem letzten Jahr nicht geändert. Im vorderen Teil der Halle stehen acht Tische zur Verfügung, die einen ungestörten Theatergenuss versprechen. An den Abendvorstellungen wird ab 18.30 Uhr ein Nachtessen serviert.(agv/ran)

Aufführungen: 8. Februar, 20 Uhr (Premiere), 14. Februar, 20 Uhr, 15. Februar, 20 Uhr, 16. Februar, 14 Uhr (Familienvorstellung). www.theater-bottenwil.ch

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