Reinach
Gemeinderat vor der Bar Tiffany spitalreif geschlagen

FDP Gemeinderat Jürg Rubin ist in der Nacht auf Sonntag in Reinach spitalreif geschlagen worden, weil er versucht hatte einen Streit zu schlichten. Der Täter, ein 23-jähriger Serbe, wurde daraufhin in seinem Wohnort angehalten und festgenommen.

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Die Polizei wurde gegen 3 Uhr am Sonntagmorgen alarmiert. In der Kontakt-Bar Tiffany in Reinach sei eine Person bei einer Schlägerei ernsthaft verletzt worden, eine Ambulanz sei bereits aufgeboten worden. Bei der Person handelt es sich um den FDP Gemeinderat Jürg Rubin aus Menziken, der nach einem Geschäftsanlass mit zwei Mitarbeitern ein letztes Bier zu sich nahm, dies ergaben Recherchen von Tele M1.
Als die Polizei vor Ort eintraf, war der mutmassliche Schläger bereits geflüchtet. Die Ermittlungen ergaben, dass ein junger Mann in der Bar aus nichtigem Grund eine Rauferei angezettelt hatte. Rubin hatte sich offenbar eingemischt und zu schlichten versucht.

Der Schläger, ein 23-jähriger Serbe, griff den Gemeinderat jedoch an und wandte dabei massive Gewalt an. Mit Fäusten und Fusstritten schlug er offenbar auch dann noch auf den 51-Jährigen ein, als dieser schon wehrlos am Boden lag. Dabei erlitt er Verletzungen am Kopf, am Gesicht und an den Beinen. Der Rubin musste in Spitalpflege gebracht werden, wo er jetzt mit gebrochenem Knöchel, gerissenen Bändern und einem blauen Auge liegt.
Täter am Wohnort angehalten
Im Laufe ihrer weiteren Ermittlungen konnte die Polizei den mutmasslichen Täter am Sonntag, gegen 7 Uhr zu Hause anhalten. Die Staatsanwaltschaft verfügt die Inhaftierung des 23-jährigen Serben.
Zur Klärung des genauen Sachverhaltes wurden drei weitere Kollegen des verhafteten Mannes von der Polizei angehalten. Die weiteren Ermittlungen sind am Laufen.
Offizieller Massagesalon
Die Kontakt-Bar Tiffany gibt es seit 2005, früher war dort ein Spielsalon gleichen Namens. Der Massagesalon ist rechtskräftig bewilligt. Der Trägerverein des Volkshauses, welches daneben steht, überlegte sich im Baubewilligungsverfahren eine Einsprache. Weil die Erfolgsaussichten gering waren, liess er es bleiben. (kgh/Toni Widmer)

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