Menziken
Gemeinderat Jürg Rubin: «Das letzte Bier wäre nicht mehr nötig gewesen»

Der Menziker Gemeinderat Jürg Rubin wollte in der Kontaktbar «Tiffany» einen Streit schlichten und wurde daraufhin selber spitalreif geschlagen. Nun liegt er im Spital – gezeichnet von der Schlägerei.

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Ein gebrochener Knöchel, gerissene Bänder und ein blaues Auge: Der Menziker Gemeinderat Jürg Rubin wurde am Wochenende nachts um drei Uhr spitalreif geschlagen und liegt nun im Spital – gezeichnet von der Schlägerei.

Rubin wollte in der Nacht auf Sonntag in der Kontaktbar «Tiffany» einen Streit drei ihm unbekannter Männer schlichten. Völlig unvermittelt hatte einer der Streithähne den Gemeinderat daraufhin geschlagen.

Rubin fiel zu Boden und verlor seine Brille. Am Boden liegend schlug der Täter weiter auf Rubin ein. «Der wollte gar nicht mehr aufhören zu schlagen», sagt ein Kollege des Gemeinderats gegenüber Tele M1.

Zum ersten Mal in der Kontaktbar

Rubin selbst kann sich nicht mehr wirklich an die Szene erinnern. Doch warum hatte sich der Menziker Gemeinderat in einem Etablissement aufgehalten? «Es ist nicht so, dass wir da etwas gesucht hätten. Es ging uns nur um ein letztes Bier. Es wäre wohl nicht mehr nötig gewesen», sagt Rubin gegenüber Tele M1.

Er versichert, das erste Mal in dieser Kontaktbar gewesen zu sein. «Es war ein blöder Zufall, dass wir da rein gingen. Aber morgens um drei Uhr findet man sonst wahrscheinlich keine Bar mehr, die noch geöffnet hat.» (sha)

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