Aarburg

«Rücksichtslos und unsinnig»: Gemeinderat begrüsst Petition gegen «Autoposer»

Ein Video von diesem roten Lamborghini hat in Aarburg erneut die Diskussion rund um Autoposer entfacht. Bild: Screenshot Video Sandro Huber

Ein Video von diesem roten Lamborghini hat in Aarburg erneut die Diskussion rund um Autoposer entfacht. Bild: Screenshot Video Sandro Huber

Der Aarburger Sandro Huber hatte im April eine Petition gestartet, weil er sich über «Autoposer» aufregt. Nun hat der Gemeinderat darauf geantwortet.

"STOPPT DIE LÄRMBELÄSTIGUNG DURCH AUTOPOSER IN AARBURG" - Der Titel der Petition des Aarburgers Sandro Huber ist in Grossbuchstaben geschrieben, als wolle er damit unterstreichen, wie gross sein Ärger ist. "In den einzelnen Stadtgebieten findet eine intensive Lärmbelästigung durch Autoposer statt", schrieb er auf www.petitio.ch. "Hierbei werden die Kraftfahrzeuge nicht dafür genutzt, um von A nach B zu kommen, sondern um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhalten."

Die Petition fand riesigen Anklang und wurde mittlerweile in mehreren anderen Aargauer Gemeinden ebenfalls aufgegriffen. Insgesamt 622 Personen unterzeichneten Hubers Online-Begehren. Der Gemeinderat hat die Unterschriftenliste erhalten.

Jetzt hat die Behörde darauf reagiert. In einer Stellungnahme schreibt Gemeindeammann Hans-Ulrich Schär: "Der Gemeinderat Aarburg begrüsst diese Petition von Sandro Huber sehr. Sie trifft den Nerv vieler Aarbiger Einwohnerinnen und Einwohner. Die Lärmproblematik darf nicht auf die hohe Wohn- und Lebensqualität in Aarburg drücken. Der Gemeinderat hofft, dass die dafür zuständige Regionalpolizei die notwendigen Massnahmen gegen den unsinnigen Lärm von rücksichtslosen Töff- und Autofahrern nun aktiv angeht."

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