Muhen

Fussballplatz-Gegnern gelingt Referendum – «überrissene Kosten» und Kunstrasen sind ihnen ein Dorn im Auge

Der FC Muhen will sein Fussballfeld vergrössern. Nach einem Referendum kommt es am 10. Februar zur Urnenabstimmung.

Der Kunstrasen sei ein Umweltrisiko, die Kosten überrissen: Wird trotz starker Mobilisierung nichts aus dem 3,8 Millionen Franken teuren Projekt eines grösseren Fussballfeldes in Muhen? Am 10. Februar wird an der Urne darüber abgestimmt.

Einer kleinen Gruppe von Privatleuten um Urs Fäh gelang es, genügend Unterschriften für das Referendum gegen den Gemeindeversammlungsbeschluss zu sammeln. Jetzt kommt es am 10. Februar zur Urnenabstimmung, wie der Gemeinderat gestern mitteilte.

Der Erfolg der Unterschriftensammlung ist umso bemerkenswerter, als die Fussballer im Vorfeld der Gemeindeversammlung stark mobilisiert hatten. Das Kreditbegehren ist damals mit grossem Mehr angenommen worden.

In Muhen kommt ein Referendum erst zustande, wenn es von 20 Prozent der Stimmbürger (bei aktuell 2712 Stimmberechtigten sind das 543) unterschrieben wird. Das Komitee hat es bis zum Ablauf der Referendumsfrist am letzten Montag auf 613 Unterschriften geschafft, davon waren 600 gültig. Es stört sich einerseits am Kunstrasen, der neben der Suhre ein Umweltrisiko darstelle, andererseits findet das Komitee die Kosten zu überrissen. (fdu)

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