Wegen Wetter-Prognosen
Freddy Nock muss verrückten Weltrekord-Versuch früher wagen

Wegen schlechtem Wetter startet Hochseilartist Freddy Nock seinen Weltrekordversuch einen Tag früher. Am Freitag will er blind auf einem Seil zwischen zwei Bergspitzen balancieren. Ein Video zeigt ihn beim spektakulären Training in St. Moritz.

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Die Wetter-Prognosen lassen Freddy Nock seinen Weltrekordversuch nicht wie geplant durchführen. «Das prognostizierte Wetter am Samstag lässt einen Rekordversuch aus sicherheitstechnischen Gründen nicht zu», schreibt er auf seiner Homepage. Einen Tag früher, am Freitag, will der Hochseilartist aus Uerkheim seinen Lauf zwischen dem Piz Bernina und dem Piz Prievlus deshalb absolvieren.

Nach der partiellen Sonnenfinsternis, wenn der Mond die Sonne wieder ganz freigibt, wird Nock das schwierige Vorhaben starten und versuchen, zwei neue Weltrekorde aufzustellen: Den Hochseillauf über 347 Meter Distanz komplett blind mit Spezialhelm und den höchsten Hochseil in einer Höhe von über 3500 Metern über Meer. Der dritte Weltrekord, 1000 Meter Fallhöhe, wurde von Guinness World Records nicht anerkannt. (pd/pmn)