Moosleerau/Kirchleerau

Feuerwehr Leerau gründet Oldie-Verein, um altes Material zu pflegen

Guten Mutes und motiviert: Die «Füürwehroldis» mit Präsident Andres Koller (rechts).

Guten Mutes und motiviert: Die «Füürwehroldis» mit Präsident Andres Koller (rechts).

Sieben aktive und ehemalige Männer und Frauen der Feuerwehr Leerau haben den Verein «Füürwehroldis Leerb» gegründet. Damit wird offiziell, was die «Füürwehroldis» schon seit 20 Jahren machen: die Erhaltung und Pflege von altem Feuerwehrmaterial.

Dazu gehören beispielsweise zwei Wasserwerfer von 1875 und 1888. Mit einer Reichweite von bis zu 70 Metern wurden diese bis 1979 noch zum Feuerlöschen in der Region eingesetzt. Aber auch heute sind die alten Wasserwerfer noch gefragt: Sie werden an Veranstaltungen wie dem Turnfest für Spiel und Spass rege benutzt.

Dank Vereinsgründung versichert

Neben den zwei Wasserwerfern pflegen die «Füürwehroldis» auch ein altes Feuerwehrauto sowie Uniformen und Schutzhelme. Neuerdings wartet auf die «Füürwehroldis» eine weitere Aufgabe: Sie wollen eine alte Handdruckspritze aus Grächen restaurieren. Diese ist in einem schlechten Zustand und fand in den Walliser Alpen keine Verwendung mehr.

Obwohl die «Füürwehroldis» schon seit 1992 Feuerwehrmaterial pflegen, waren sie bis 2013 kein Verein. Im Gespräch mit dem Gemeindeammann kamen sie aber zum Schluss, dass eine Vereinsgründung nötig ist. Ein Hauptvorteil ist, dass die Vereinsmitglieder dadurch versichert sind. Denn die Wasserwerfer können schnell einen Schaden anrichten, was den «Füürwehroldis» ohne Versicherung teuer käme.

Die Vereinsmitglieder freuen sich auf Zuwachs: Beitreten können aktiven und frühere Feuerwehrler von Moosleerau und Kirchleerau.

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