Zum einen, weil die Rahmenkredite für Strassenausbau und Deckbeläge sowie für die Sanierung und Erneuerung von Wasserleitungen gänzlich aufgebraucht sind.

Zum anderen, weil die obligatorische Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsplanung (BNO) ansteht. Für Bau, Sanierung und Erneuerung von Strassen und Parkplätzen soll die Gmeind 250'000 Franken bewilligen, für die Sanierung und Erneuerung von Wasserleitungen 500'000 Franken und für die Gesamtrevision BNO 200'000 Franken.

Zudem wird den Holzikern die Erhöhung der Gemeinderatsbesoldung zur Genehmigung vorgelegt. Falls sie der Erhöhung von je 600 Franken für den Gemeindeammann (neu 14 100 Franken pro Jahr) und für die übrigen Gemeinderäte (neu 6500 Franken) sowie 1800 Franken mehr für den Vize (neu 8500 Franken) zustimmen, liegen die Besoldungen weiterhin unter denen, der vergleichbaren umliegenden Gemeinden.

Weiter hat die Gmeind das Reglement der Unterstützungsbeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung zu genehmigen.

Das Budget basiert auf einem Steuerfuss von 106 Prozent (Vorjahr 109 Prozent). Die Gemeinde gibt somit den Steuerfussabtausch mit dem Kanton von 3 Prozent an die Steuerpflichtigen weiter. Weil im Jahr 2018 100 neue Wohnungen auf Gemeindeboden fertiggestellt werden, rechnet Holziken mit Steuermehreinnahmen von rund 211'000 Franken.

Das Budget sieht zudem bei einem Aufwand von 5,365 Millionen Franken und einem Ertrag von 5,480 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 114'900 Franken vor. (me)