Reinach
Familie Keller hat die Notunterkunft bezogen

Im Fall der umstrittenen Familie Keller konnte eine Lösung gefunden werden: Die Gemeinde Reinach und die Familie haben sich geeinigt, dass die Kellers die Notunterkunft der Gemeinde nun doch beziehen.

Peter Siegrist
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Diese von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Unterkunft hatte der von der Sozialhilfe lebende Josef Keller zuerst ausgeschlagen.

Diese von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Unterkunft hatte der von der Sozialhilfe lebende Josef Keller zuerst ausgeschlagen.

Zudem soll sich ein Beistand um die Kinder kümmern. Dies teilte der Gemeinderat mit. «Familie Keller ist froh, dass nun eine Lösung gefunden werden konnte und dass für die Kinder geschaut wird», heisst es weiter im Schreiben. Dieses haben das Ehepaar Keller, Gemeindeammann Martin Heiz und Gemeinderätin Pia Müller unterzeichnet.

Die Behörde hoffe, dass nach dem Bezug der von der Gemeinde bereitgestellten Notunterkunft für die Familie eine weiterführende Lösung realisiert werden kann.

Notunterkunft zuerst verweigert

Kellers haben seit Herbst 2010 und bis Mitte Dezember in einer Industriehalle in Reinach gewohnt. Nachher hatten sie im Gästehaus von Pfarrer Samuel Schmid in Biberstein Unterschlupf gefunden. Kellers hatten vor Weihnachten die Annahme der Notunterkunft verweigert.