Freitag und Samstag, zweimal eine volle Mehrzweckhalle in Pfeffikon, weil sich Besucher aus dem ganzen Mittelland einfinden.

Nicht weniger als 43 Delegationskarten wurden am Freitagabend abgegeben. Mit dem Motto «Eifach chli gmütlich ha», hatten die Jodler ins Schwarze getroffen, das Publikum genoss die fröhliche Stimmung und die Musik.

Was den Oberwynentaler Jodlerabend auszeichnet, ist die Tatsache, dass nicht nur einen Abend lang gejodelt und gesungen wird. Julia und Lucia Müller konnten auch die Kindertanzgruppe der Trachtengruppe Römerswil ansagen. Sie bereicherten den Abend unter der Leitung von Frieda Kathriner und Rita Fuchs.

Grossen Applaus erntete die Kleinformation «Mer esch glich». Ein Sextett, das aus dem legendären Spiel des «Inf Rgt Luzernerhinterland» hervorging. Ohne Noten trugen die Bläser verschiedene Musikstücke vor, als wäre dies die einfachste Sache der Welt.

Kinder in des Vaters Fussstapfen

Die vier Kinder des Dirigenten Heinz Brunner, Stephanie, Leandra, Vera und Severine spielten überzeugend mehrere Musikeinlagen und bewiesen, dass auch in diesem Falle der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. Der offizielle Teil endete mit einem Stück demselben Komponisten, der auch den Anfang gemacht hatte.

Ruedi Bieri fand mit «Dini Seel ä chli bambälä la» im «Füdlibürger» die treffenden Worte. Natürlich wurde der Jodlerklub Oberwynental nicht ohne Zugabe von der Bühne entlassen. «Als was bruchts of der Wält, das esch Liebi». Und der ganze Saal sang mit.