Teufenthal

Einsprachen gegen Recycling-Deponie sind eingegangen

Die Profile auf dem Parkplatz der ehemaligen Injecta stehen. Dahinter ist der Tennisplatz zu erkennen.  ba Auf dem Injecta-Parkplatz plant die Swiss Metall AG die Deponie.  BA

Die Profile auf dem Parkplatz der ehemaligen Injecta stehen. Dahinter ist der Tennisplatz zu erkennen. ba Auf dem Injecta-Parkplatz plant die Swiss Metall AG die Deponie. BA

Die erwarteten Einsprachen zur Recycling- Deponie auf dem ehemaligen Injecta-Areal sind eingegangen. Die Gemeinde wartet auf die Antwort des Kantons.

Begründet sind die Einsprachen laut Gemeindeschreiber Heinz Glauser vonseiten der Bevölkerung mit Bedenken gegenüber dem steigenden Verkehrsaufkommen und der höheren Lärmbelästigung durch die Schwertransporte.

Vor der heutigen Gemeindeversammlung, an der Glauser einige Diskussionen zur geplanten Deponie erwartet, wurde neben den Einsprechern auch die Baugesuchstellerin Karin Bertschi von der Reinacher Firma Swiss Metall AG informiert. «Der Gemeinderat erwartet nun ihre Reaktion auf die Einsprachen», sagt Glauser.

Allein kann die Teufenthaler Behörde nicht über das Projekt entscheiden. Sie hat das Baugesuch zur Überprüfung an den Kanton weitergeleitet.

Dessen Antwort ist noch ausstehend. Aus diesem Grund will die Gemeinde ihre Meinung zur Recycling-Deponie noch nicht gross kundtun. «Wegen des laufenden Verfahrens verhalten wir uns neutral. Nach der Stellungnahme des Kantons zieht dann die Gemeinde nach», erklärt Gemeindeschreiber Glauser.

Der springende Punkt ist laut Glauser die Ein- und Ausfahrt auf das Areal. Diese würde einen geplanten Kreisel tangieren. In der az Aargauer Zeitung vom 13. Mai bezeichnete Gemeindeammann Urs Lehner denn auch die Verkehrsführung als grösste Hürde für das Projekt Recycling-Deponie.

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