Zetzwil
Ein Unbekannter in dunklem Auto sorgt in Zetzwil für Aufregung

In Zetzwil beim Bohnenackerweg sollen Kinder auf dem Schulweg von einem unbekannten Mann in einem dunklen Auto angesprochen worden sein. Die Polizei weiss von nichts, dafür verbreitet sich die Nachricht via Facebook.

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Dunkler Wagen (Symbolbild)

Dunkler Wagen (Symbolbild)

AZ

Das Auto war jeweils morgens am Bohnenackerweg parkiert. Der Lenker wollte von den Schulkindern wiederholt Auskunft über die Hausnummer eines bestimmten Blocks, erzählte die Grossmutter eines dort wohnhaften Mädchens. Die besorgte Grossmutter informierte daraufhin die Schule in Zetzwil. Bei der Polizei machte sie keine Meldung.

Vorfälle zu Hause erzählen

Weiterverbreitet wurden die Vorkommnisse anschliessend vor allem über Facebook. Leute aus der Umgebung schrieben auf ihrem Facebook-Profil: In Zetzwil wurden in den letzten Tagen Kinder auf dem Schulweg von «Fremden» angesprochen, mitzukommen.

Nützlicher als der Hinweis auf Facebook sei aber eine Meldung bei der Polizei, erklärt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. Dort sind bis gestern allerdings noch keine Meldungen eingegangen. «Wenn Eltern sich melden, können wir eine Patrouille vorbeischicken», sagt Graser. Vielleicht treffe diese das verdächtige Auto an und die Absicht des Lenkers könne geklärt werden.

Wichtig sei es, den Kindern in Erinnerung zu rufen, wie sie auf unbekannte Leute, die sie ansprechen, reagieren sollen: Nicht auf Gespräche mit einem Unbekannten einlassen, nie in ein fremdes Auto steigen und solche Vorfälle zu Hause den Eltern erzählen. Diese Verhaltensweisen schützen die Kinder am besten.

Wegrennen und schreien

Nach dem Hinweis der Grossmutter an die Schule Zetzwil informierte deren Hauwart Dieter Häfeli die Schüler nochmals über das Verhalten im Umgang mit Unbekannten. Die Primarschüler zeigten sich bestens informiert: «Wir wissen was wir tun müssen. Wir springen davon und schreien», erklärten sie Häfeli. Diese Woche ist das Auto noch nie gesichtet worden. «Ich hoffe, dass es nie wieder kommt», sagt die Grossmutter des betroffenen Mädchens. (WUA)

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