Schöftland
Ein ulkiger Zauberer und eine Stimme wie aus dem Traumland

Das Kleintheater Härdöpfuchäuer bietet mit einem Mix aus Comde, Magie und Kleinst-Konzerten ein abwechslungsreiches Frühlingsprogramm. Highlights sind der Zaberkünstler Michael Gammenthaler sowie die Sängerin Jaël.

Josua Bieler
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Tritt zum ersten Mal im «Härdöpfuchäuer» auf: Jaël Malli von der ehemaligen Band Lunik. Fredy Villiger

Tritt zum ersten Mal im «Härdöpfuchäuer» auf: Jaël Malli von der ehemaligen Band Lunik. Fredy Villiger

In den nächsten vier Monaten gehen im Schöftlander Kleintheater zwölf Veranstaltungen über die Bühne. Im Vordergrund steht mit vielen Kabaretts und Comedys der Humor. Dazu kommen mehrere ruhige Konzerte im kleinen Rahmen. Die Highlights sind für Lucky Schneider, Mitglied des Kleintheatervereins, das Konzert von Sängerin Jaël sowie die Zauberkünste von Michel Gammenthaler.

Mit ihm kommt ein treuer Gast nach Schöftland. Gammenthaler trat schon etliche Male im «Chäuer» auf und begeisterte das Publikum. Da Schneider und sein Team wiederum eine grosse Nachfrage nach den Tickets erwarten, tritt Gammenthaler in der Aula statt im «Härdöpfuchäuer» auf. Das komme ungefähr einmal pro Saison vor, sagt Schneider. Es wäre schade, wenn er viele spontane Gäste heimschicken müsste.

Zum ersten Mal in Schöftland ist die Musikerin Jaël. Nachdem sich die Band Lunik Ende Jahr aufgelöst hat, tritt sie in diesem Jahr alleine mit Gitarrist Domi Schreiber auf. Das Duo gibt nur wenige Konzerte und Schneider ist besonders stolz, dass sich die Sängerin für den «Härdöpfuchäuer» entschieden hat. «Sie passt ideal in unser Kleintheater», so Schneider. Weil man im «Chäuer» sehr nahe an den Instrumenten ist, klingen sanfte Töne im Raum viel schöner als laute Musik.

Einmalige Atmosphäre im «Chäuer»

Früher lagerte man im «Härdöpfuchäuer» Kartoffeln und Kohle. In den Siebzigerjahren wurde der Keller in einen Discoraum umgebaut. Die Polizei schloss das Lokal aber nach einigen Jahren, weil es für Drogenkonsum missbraucht worden war. Damit war der Weg frei für die Gründung des Kleintheaters.

Das Lokal umfasst lediglich achtzig Sitzplätze, wird aber von den Auftretenden sehr gerne besucht. «Künstler, die schon einmal hier waren, kommen immer wieder gerne zurück», so Schneider. Das Publikum erlebt im Keller eine «einmalige Atmosphäre». Es gäbe kaum ein Veranstaltungslokal, in welchem man so nahe am Künstler ist. «Es ist die Intimität zum Künstler, die viele Besucher hier besonders schätzen», so Schneider.

Bis Ende März stehen vier Veranstaltungen auf dem Programm (siehe Box rechts) des Theaters. Reservationen nimmt die Buchhandlung Aleph&Tau in Schöftland telefonisch entgegen.