Dieses behördenverbindliche Planungsinstrument wird in Menziken gegenwärtig revidiert und für die nächsten 15 bis 20 Jahre weiterentwickelt. Das Mitwirkungsverfahren, woran alle Einwohner teilnehmen können, läuft noch bis zum 10. September, und kann auf der Bauverwaltung eingesehen werden.

Das Atelier van de Wetering, Zürich, hat im Auftrag der Gemeinde ein Richtkonzept für das Dorfzentrum entwickelt. Die Planer stellen fest, dass das Quartier Bahnhof Menziken-West, zwischen Bahn, Wyna und Alu Menziken, ein «strategisch wichtiges Gebiet» der Gemeinde sei. Es zeichne sich aus durch eine kleinteilige Parzellenstruktur und eine gemischte Nutzung. Eine qualitative Weiterentwicklung sei daher erschwert.

In ihrem Richtkonzept schlagen die Planer für die Zukunft eine verdichtete Bauweise vor für Wohnen und Arbeiten. Dabei soll der Fokus auf Wohnnutzungen liegen. Damit die räumliche Qualität erhalten bleibt, wird eine Verdichtung mit Wohnblocks in die Horizontale vorgeschlagen. Eher drei oder vier Reihen Häuser und dafür weniger hoch. Nur am Rand sollen mehr als fünfgeschossige Bauten die Grenzen des Gevierts markieren. Dieses Richtkonzept bietet künftig die Leitlinien für Nutzungen und Überbauung.

Im Rahmen der BNO schlagen die Planer von Marti und Partner, Aarau, vor, das Areal der ehemaligen Fabrik Herkules umzuzonen in die Zone Wohnen und Gewerbe. Ebenso soll die Parzelle nördlich des Spitals (Landreserve) zur Zone für öffentliche Bauten geschlagen werden. Als Kompensation würde Menziken Land für öffentliche Bauten im Süden auszonen.

Kurz vorgestellt wurde der zur BNO gehörende Kommunale Gesamtplan Verkehr (KGV), der die Verkehrsituation in Menziken genau aufzeigt.