Holziken

Ein erster Vorgeschmack auf die Spitex

Andrea Nyffenegger (Leitung Pflege Lindenpark, von links), Esther Scheurmann (Leitung Spitex Lindenpark), Hans Ulrich Mathys (Präsident Gönnerverein), Jacqueline Hausmann (Ammann) und Ralph Bürge (Geschäftsführer Lindenpark).

Die Oftringer Spitex Lindenpark stellte sich offiziell der Gemeinde vor.

«Ihr seid eine spezielle Gemeinde und geht eure eigenen Wege.» Ralph Bürge, Geschäftsführer des Alterszentrums Lindenhof Oftringen, fand am Mittwochabend nach einer kurzen Zeit des Kennenlernens bereits eine treffende Umschreibung für Holziken. Er war mit einem Team von Spitex-Mitarbeitern zur Generalversammlung des Gönnervereins Spitex-Altersbetreuung Holziken geladen. Denn seit dem 1. Mai erbringt die Spitex Lindenpark, die zum Alterszentrum Lindenhof gehört, in Holziken die Spitex-Dienste.

Oftringen statt Suhrental

Das Dorf musste eine neue Spitex-Lösung suchen, nachdem eine Mitarbeiterin der gemeindeeigenen Spitex gekündigt hatte und keine Nachfolge gefunden wurde. Sie entschied sich nicht für einen Gang zur Spitex Suhrental Plus (in der die Suhrentaler Gemeinden zusammengeschlossen sind), sondern wählte den «Lindenpark» als Partner. Holziken bezieht von Oftringen nur die Pflegedienstleistungen, die Abteilung Haushaltshilfe organisiert die Gemeinde weiterhin selber.

Etwa vier Pflegefachleute werden für Holziken zuständig sein. Eingeführt werden sie von Alexa Rösch, die nun von der Holziker Spitex zum «Lindenpark» wechselt. «Wir werden darum bemüht sein, jeweils dieselben Mitarbeiterinnen nach Holziken zu entsenden», sagte Bürge. Die Holziker Frau Ammann Jacqueline Hausmann versicherte den über 80 anwesenden Vereinsmitgliedern, dass die Spitex Lindenpark die richtige Wahl war. «Wir durften uns eigens ein Bild machen. Der ‹Lindenpark› ist top geführt und organisiert und stellt die best mögliche Lösung für uns dar.»

Obwohl die neue Spitex Pflegedienstleistungen und keinen Mahlzeitendienst für Holziken erbringt, durften die Anwesenden einen Happen «Lindenpark» degustieren. Das Abendessen – inklusive hauseigenem Wein – stammte aus der «Linden»-Küche.

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