Reinach
Ein Basketballspieler macht das Rennen bei den Frühlingskarten

Sport, so heisst das Jahresthema, das die Klientinnen und Klienten der Stiftung Lebenshilfe in Reinach für das Jahr 2014 gewählt haben.

Peter Siegrist
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«Bälle im Tor»: Beat Weber gewinnt den 3. Preis. Mitglieder der Jury waren Vreni Würsch, Kunstmalerin, links hinten, RegierungsrätinSusanne Hochuli und Unternehmer und Grossrat Andreas Glarner. psi

«Bälle im Tor»: Beat Weber gewinnt den 3. Preis. Mitglieder der Jury waren Vreni Würsch, Kunstmalerin, links hinten, RegierungsrätinSusanne Hochuli und Unternehmer und Grossrat Andreas Glarner. psi

Peter Siegrist

«Einen engen Bezug zu den Olympischen Spielen hat das allerdings nicht», sagte Geschäftsführer Martin Spielmann an der Vernissage der Frühlingskarten. «Das Thema wurde bereits viel früher festgesetzt.»

Ein Jahresthema zieht sich bei der Lebenshilfe durch fast alle Bereiche hindurch und wird auch bei den Produkten sichtbar, welche in den Ateliers und Werkstätten hergestellt werden. Selbst die Küche wird ins Thema eingebunden. Eine erste Kostprobe von «sportlichen Dekorationen» offerierte das Küchenteam von Renate Annen bereits am Vernissage-Apéro.

Siegerbild von Kadir Uysalt
16 Bilder
Bild von Damaris Gloor
Bild von Beat Weber
Aus 60 Bildern wählt die Jury (mit RR Susanne Hochuli, GR Andreas Glarner, Kunstmalerin Vreni Würsch (de Boga) und drei MA der Lebenshilfe drei Karten zum Drucken und Versenden aus. Jahresthema 2014: Sport
Aus 60 Bildern wählt die Jury (mit RR Susanne Hochuli, GR Andreas Glarner, Kunstmalerin Vreni Würsch (de Boga) und drei MA der Lebenshilfe drei Karten zum Drucken und Versenden aus. Jahresthema 2014: Sport
Aus 60 Bildern wählt die Jury (mit RR Susanne Hochuli, GR Andreas Glarner, Kunstmalerin Vreni Würsch (de Boga) und drei MA der Lebenshilfe drei Karten zum Drucken und Versenden aus. Jahresthema 2014: Sport
Aus 60 Bildern wählt die Jury (mit RR Susanne Hochuli, GR Andreas Glarner, Kunstmalerin Vreni Würsch (de Boga) und drei MA der Lebenshilfe drei Karten zum Drucken und Versenden aus. Jahresthema 2014: Sport
Aus 60 Bildern wählt die Jury (mit RR Susanne Hochuli, GR Andreas Glarner, Kunstmalerin Vreni Würsch (de Boga) und drei MA der Lebenshilfe drei Karten zum Drucken und Versenden aus. Jahresthema 2014: Sport
Geschäftsleiter Martin Spielmann
Die Jury hat die Qual der Wahl.
Küchenteam kreativ: Thema Sport
Küchenteam kreativ: Thema Sport
Breakdance Einlage der Stumble Cramble Crew
Breakdance Einlage der Stumble Cramble Crew
Breakdance Einlage der Stumble Cramble Crew
Breakdance Einlage der Stumble Cramble Crew

Siegerbild von Kadir Uysalt

Peter Siegrist

Schwierige Aufgabe für die Jury

Rund 60 Bilder - alle zum Thema Sport - wurden von den Klienten eingereicht. Drei Sujets waren von der Jury auszuwählen. Diese werden als Karten gedruckt und versandt. Eine Vorauswahl wird jeweils dem Publikum überlassen. Alle Besucher dürfen in einer Urnenabstimmung drei Bilder vorschlagen. Die zehn meistgenannten werden anschliessend der Jury vorgelegt.

«Wir achten auf eine politisch und fachlich korrekte Zusammensetzung der Jury», erklärte Martin Spielmann in seiner launischen Ansprache, «die Jurymitglieder sollen sich gegenseitig kontrollieren.

Dieses Jahr war die Politik durch Regierungsrätin Susanne Hochuli vertreten. «Sie ist das politische Gewissen», so Spielmann. Die Wirtschaft vertrat Andreas Glarner, der gleichzeitig als SVP-Grossrat amtet. Für die Kunst war Vreni Würsch (De Boga) im Gremium. Die Stiftung selber wurde durch Stiftungsrätin Monica Künzler, Martin Aeschbach und Renate Annen vertreten.

Genau eine halbe Stunde blieb der Jury für die Ausmarchung, bis sie die drei ausgewählten Bilder dem Publikum präsentieren mussten. Susanne Hochuli stellte das «Siegerbild» von Kadir Uysal vor, einen Basketballspieler, der aus einem Stützgerät herausspielt: «Man kann aus der Schwäche heraus stark werden», sagte die Regierungsrätin. Der zweite Preis ging an Damaris Gloor für ihr Bild mit den Federbällen. «Die Leichtigkeit dieser Darstellung hat mir gefallen», sagte Glarner. Beat Weber wurde für sein Goal mit den vielen farbigen Bällen geehrt. Vreni Würsch: «Die Lebenshilfe ist für viele Klienten ein Tor, das Unterstützung im Leben bietet.»