Ein Abschreiber von 37 Mio. Fr. wegen der KWC-Gruppe

Für Franke war der Kauf der Unterkulmer Fabrik teuer.

Merken
Drucken
Teilen

Das hatte sich der Milliardär Michael Pieper (75) anders vorgestellt: Der Kauf der «Nummer 1 für Armaturen in der Schweiz», der KWC Unterkulm (230 Angestellte), im Jahr 2013 war rückblickend ein schlechtes Geschäft – zumindest was den industriellen Teil anbetrifft. Anfang März wurde bekannt, dass Franke seine Division «Waters Systems» nach Deutschland verkauft. Anfang Woche, bei der Publikation der Geschäftszahlen 2020 (AZ von gestern), kommunizierte die Artemis, zu der Franke gehört, einen Abschreiber von rund 37 Millionen Franken auf dem Buchwert von Water Systems. Das berichtete gestern die «NZZ». Sie schreib: «Franke hatte erst 2013 mit dem Kauf des traditionsreichen Aargauer Armaturenherstellers KWC den Bereich Water-Systems massgeblich ausgebaut, der sich bis anhin auf die Ausstattung sanitärer Anlagen auf Autobahnraststätten und in anderen öffentlichen sowie gewerblichen Gebäuden konzentriert hatte.»

Besser läuft es für die Artemis Immobilien AG, die das KWC-Areal als Wohnstandort weiterentwickelt. Am Montag lief die Auflage des Baugesuches für die 2. Etappe (104 Wohnungen, 25,6 Mio. Fr. Investition) ab. (uhg)