Die Gemeinde will für zwei lokale Betriebe den Richtplan anpassen. Nach der negativen Botschaft der Regierung an den Grossen Rat, wird das Geschäft nun im Rat behandelt (az vom 20. August).

Gleichzeitig lief auf kommunaler Ebene die Auflage zur Teilrevision der Nutzungsplanung. Nach deren Ablauf sind vier Einwendungen eingegangen. Drei Verbände (Birdlife Aargau, Pro Natura Aargau und WWF Aargau) sowie eine Privatperson haben sich bis zur Frist mit einem Anliegen gemeldet. Die Einsprechenden würden sich vor allem auf den Verlust von Fruchtfolgeflächen beziehen sowie auf die fehlenden Alternativen für den Standort der Baufirma.

Laut Gemeindeammann Thomas Häfliger habe man die Einwendungen in der Nutzungsplanungskommission bearbeitet. Man werde nun mit den drei Verbänden noch vor der Grossratssitzung, die im September angesetzt ist, Einigungsverhandlungen durchführen. «Wir wollen aufzeigen, was die Gemeinde alles für den Schutz der Natur tut», sagt Häfliger. Falls der Grosse Rat Ja sagen sollte zum Projekt, werde man danach auch mit der Privatperson eine Einigungsverhandlung ansetzen. (cfü)