Reinach

Die Spitex Reinach-Leimbach wird bald selbstständig

Mit der Verselbstständigung der Spitex Reinach-Leimbach wäre auch eine Ausweitung des Angebots über die kassenpflichtigen Leistungen hinaus möglich (Symbolbild).

Mit der Verselbstständigung der Spitex Reinach-Leimbach wäre auch eine Ausweitung des Angebots über die kassenpflichtigen Leistungen hinaus möglich (Symbolbild).

Die Stimmbürger in Reinach haben entschieden: Der Vertrag mit dem Gemeinnützigen Frauenverein wird per Ende 2016 aufgehoben. So kann die Spitex Reinach-Leimbach selbstständig werden – sofern die Gemeinde Leimbach den Vertrag auch kündigt.

Reinach kündigt auf Ende 2016 den Vertrag mit dem Gemeinnützigen Frauenverein betreffend Haus- und Krankenpflege. Dies haben die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung am Mittwochabend entschieden. Dies ermöglicht dem Verein, die Spitex auszugliedern und sie selbstständig zu organisieren.

So können der administrative Aufwand reduziert und die Abläufe vereinfacht werden. Zudem kann eine selbstständige Spitex Reinach-Leimbach flexibler auf die veränderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen reagieren. Die Gemeinde Leimbach entscheidet an der Winergmeind über die Kündigung des Vertrags.

Die 143 anwesenden von insgesamt 4227 Stimmberechtigten sagten auch Ja zum Verpflichtungskredit von 1,235 Millionen Franken. Damit werden die Kanalisation und die Wasserleitungen der Hinteren Bergstrasse realisiert, der Strassenbelag ersetzt und die Strassenbeleuchtung erneuert.

Zudem nahmen die Reinacher das Budget mit einem Steuerfuss von 119 Prozent an.

Die 29 anwesenden stimmberechtigten Ortsbürger (von Total 339) genehmigten den Verpflichtungskredit von 100 000 Franken für den Anbau bei der Waldhütte Stierenberg. Darin sind behindertengerechte und nach Geschlechter getrennte Toiletten vorgesehen.

Meistgesehen

Artboard 1