Schöftland
Die Six Chicks sind im Härdöpfuchäuer Hahn im Korb

Ab diesem Samstag wird es bis Dezember nicht mehr ruhig im Härdöpfuchäuer – das Herbstprogramm ist da. Insgesamt ein Dutzend Shows werden von September bis Dezember über die Bühne gehen.

Ramona Patt
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Die Six Chicks treten am 17. September im Härdöpfuchäuer auf.ZVG

Die Six Chicks treten am 17. September im Härdöpfuchäuer auf.ZVG

Die Six Chicks sind nicht sechs, sondern sieben Hühner. Sie sind eine A capella-Band und werden im November zum ersten Mal im Härdöpfuchäuer auftreten. Die Basler Frauen kennen den Chäuer bisher nur als Zuschauerinnen.

Herbstsaison im Härdöpfuchäuer

15. September Reto Zeller und Christian Weiss, Liedermacher
21. September Toni Vescoli und Markus Maggi, Singer/Songwriter
29. September Endo Anaconda, Lesung
12. Oktober Peter Honegger, Theater, Komik und Zauberei
20. Oktober Locolove, Pop, Rock und Easy Listening
26. Oktober Reto Burrell, Singer/Songwriter
3. November Nils Althaus, musikalisches Solotheater
17. November Six Chicks, a cappella
23. November Ohne Rolf, Komik
30. November Manuel Stahlberger, Lieder und Dias
8. Dezember Flurin Caviezel, Morgengeschichten und Musik
15. Dezember Michael Elsener, Kabarett

Am Samstag startet das Herbstprogramm vom Härdöpfuchäuer. Insgesamt ein Dutzend Shows werden von September bis Dezember über die Bühne gehen. Davon sind die Six Chicks die einzigen Hühner unter lauter Gockeln.

Eine fehlte immer

Dass die Six Chicks aus sieben Frauen bestehen, hat einen einfachen Grund: Nach der Gründung hatten sie Mühe vollzählig aufzutreten. Damit nicht immer eine Stimme fehlte, sind sie nun zu siebt unterwegs. «Schnell mussten wir feststellen, dass es nicht die beste Idee war, die Mitgliederanzahl im Namen zu erwähnen», sagt Stefanie Schild, eine der Six Chicks. «Früher hatte mindestens eine von uns sicher schon etwas los. Heute, wo wir zu siebt sind, können lustigerweise immer alle kommen.»

Das Programm «Eggs sells» ist eine Anlehnung an den Werbespruch «Sex sells». Werbung ist das Thema des Auftrittes, so werden die Six Chicks auch ein paar Werbejingles singen. Vor allem aber werden sie ihr Repertoire vorstellen, das von Klassikern über bekannte Musicalmelodien bis zu modernen Popsongs reicht.

Künstler sind zum Greifen nah

Abgesehen von den Six Chicks gehört die Bühne den Männern. Höhenpunkte sind Michael Elsener und Ohne Rolf. Sie werden aus Platzgründen nicht im Chäuer, sondern in der Aula auftreten. In den Chäuer hinab steigt unter anderem Endo Anaconda, der nicht singt, sondern liest.

Der Start der Herbstsaison machen die beiden Liedermacher Reto Zeller und Christian Weiss am Samstag. «Glatt» solls werden. Das verspricht zumindest ihr Programmname. Letztes Jahr sind sie getrennt im Härdöpfuchäuer aufgetreten. Dieses Jahr stehen sie zusammen auf der Bühne und spielen abwechselnd ihre Songs. «Der Härdöpfuchäuer ist ein stimmungsvoller Raum. Vor allem mag ich hier, dass das Publikum so nah ist. Dann sieht man, ob die Leute dabei sind oder eben nicht», sagt Zeller und lacht.