Schlossrued
Die Schule Schlossrued geht mit grün gestellten Ampeln aus einem Test

Im Auftrag des Departements Bildung, Kultur und Sport sei die Schule Schlossrued turnusgemäss zum zweiten Mal von der Fachhochschule Nordwestschweiz durchleuchtet worden. Sie geht mit grün gestellten Ampeln aus dem Test.

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Ab August führt die Gemeinde keine Oberstufenklassen mehr.

Ab August führt die Gemeinde keine Oberstufenklassen mehr.

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Im Auftrag des Departements Bildung, Kultur und Sport sei die Schule Schlossrued turnusgemäss zum zweiten Mal von der Fachhochschule Nordwestschweiz durchleuchtet worden, meldet die Behörde.

Experten der Fachhochschule besuchten die Schule und überprüften die Grundfunktionen der Schule, evaluierten die internen Grundfunktionen und betrachteten die schulischen Integrationsprozesse. Die Evaluation zeigte, dass die Schule die sogenannten «Ampelkriterien erfüllte: sämtliche Ampeln stehen auf Grün.

Laut Bericht weise die Schule Schlossrued ein gutes Schul- und Unterrichtsklima auf. Das Arbeitsklima für die Lehrpersonen stimme, auf korrekte Elternkontakte werde wert gelegt. Die Schulführung klappe, das Qualitätskonzept sei funktionsfähig ist und die Regelkonformität bleibe gewährt, schreibt die Gemeinde.

Auf die Kritik der ersten externen Evaluation habe die Schulführung schnell und pragmatisch reagiert. So sei Rollengestaltung von Schulleitung und Schulpflege noch einmal überdacht worden.

Im Schulportfolio und anlässlich der Präsentation der QM-Arbeiten (Qualitäts-Management) durch die Schulführung sind dem Evaluationsteam die zahlreichen Grundlagenpapiere und neu ausgearbeiteten Konzepte vorgestellt worden.

Neben dieser Aufbauarbeit sei es der Schule Schlossrued gelungen, die guten Voraussetzungen im ruhigen Umfeld zu nutzen und ein für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen angenehmes Schulklima zu gestalten und zu pflegen.

Das Zusammenleben der verschiedenen Altersstufen auf dem Pausenareal gelinge gut und führe zu keinen nennenswerten Problemen. Den Evaluationspersonen sei aufgefallen, wie freundlich und zuvorkommend man ihnen seitens der Schüler und Lehrpersonen begegnet sei.

Chance für ein neues Profil

Mit dem Wegzug der Oberstufe und der Aufnahme der 6. Primarklasse stehe der Schule eine grosse Veränderung bevor. Das Oberstufenteam falle weg und die Entwicklungen könnten nun ganz auf die Bedürfnisse von Kindergarten und Primarstufe fokussiert werden.

Die geringeren Ressourcen bei Schulleitung und integrierter Heilpädagogik, sowie ein kleineres Lehrerteam würden dazu beitragen, dass sich die Schule weiterentwickeln könne. (az)