Finale «Landfrauenküche»

Die Rüeblitorte der Attelwilerin konnte Peach Weber nicht überzeugen

Wie Christa Strub aus Attelwil die Live-Sendung erlebt hat und was Peach Weber über eine gute Rüeblitorte sagt.

Um 20.10 Uhr war es so weit: Die sieben Landfrauen marschierten unter tosendem Applaus und zu den Hackbrettklängen von Nicolas Senn ins Studio. Mittendrin: Christa Strub aus Attelwil. «Das Einstehen und Hinauslaufen war für mich ein ganz spezieller Moment», sagt sie am Morgen danach. «Live im Fernsehen hat man eine ganz andere Grundspannung, das braucht es.» Nicht nur bei den Landfrauen, die zum ersten Mal live vor der Kamera standen: «Auch Moderator Nik Hartmann war vor der Sendung aufgeregt», verrät Christa Strub. Ihre eigene Anspannung hat sich bis zum nächsten Morgen gelöst: Es gehe ihr sehr gut, doch sie sei auch müde und erleichtert.

Doch von Anfang an. Am Samstagabend wurde in der grossen Finalshow der «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» die Siegerin der 10. Staffel gekürt. Noch einmal standen alle Landfrauen an den Herd und kochten ein traditionelles Dessert. Allerdings nicht ganz nach alter Mütter Sitte, sondern als Neukreation nach Vorschlägen der 20-jährigen Foodbloggerin Nadia Damaso.

Rüeblitorte mit Peach Weber

Was bedeutete das für Christa Strub? Sie interpretierte die klassische Aargauer Rüeblitorte als «Rüeblitorte mit Cashew-Limetten und Crunch». Eine Jury bewertete die Desserts. Und hier war ein echter Rüeblitortenkenner dabei: der Komiker Peach Weber. «Es ist sehr schwierig, eine gute Rüeblitorte zu machen, obwohl es sehr einfach ist», brachte er es auf den Punkt. Die Neukreation konnte ihn jedoch nicht überzeugen. Sein launiger Spruch: «Ich käme gerne mal zu Christa essen, wenn Nadia nicht dreingeredet hat», erntete viel Gelächter.

Danach stieg die Spannung, bis die Siegerin der 10. Staffel bekannt gegeben wurde. Sie heisst Sonja Schilt und kommt aus Iseltwald im Berner Oberland. Christa Strub sagt über die Berner Oberländerin: «Für mich gehörte sie von Anfang an zu den Favoritinnen. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen.»

Nach der Sendung hat Christa Strub mit Familie und Freunden angestossen. «Es waren viele ehemalige Teilnehmerinnen anwesend, auch aus dem Kanton Aargau», freut sie sich.

Christa Strub kocht für die anderen Landfrauen:

Ruhepause? Fehlanzeige!

«Jetzt bin ich froh, dass es wieder etwas ruhiger wird.» Wobei ruhig immer relativ ist: Christa Strub legt keine Erholungspause ein. Für die Familie Strub geht das Programm nahtlos weiter: Als «Swiss Tavolata»-Mitglied bietet sie Viergangmenüs auf dem Hof an. Nebst den Buchungen stehen die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt und das Hoffest an. «Es ist viel los», meint Christa Strub, fügt aber sofort hinzu: «Das macht nichts, ich habe gerne Action.»

Bäuerin Christa Strub aus Attelwil macht bei Swiss Tavolata mit

Bäuerin Christa Strub aus Attelwil macht bei Swiss Tavolata mit

Einiges dazugelernt

Zum Schluss zieht Christa Strub ein persönliches Fazit. «Vor allem die Begegnungen und Freundschaften nehme ich mit. Auch beim Kochen habe ich einiges gelernt und Tipps von den anderen Frauen übernommen.» Sie schwärmt: «In dieser Konstellation würde ich immer wieder mitmachen.»

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