Gontenschwil
Die Malerin Katharina Frey stellt in Galerie Schlössli aus

Katharina Frey aus Veltheim zeigt in der Galerie Schlössli in Gontenschwil Ölbilder mit Stillleben, Landschaften und vielen Menschen. Szenen am Wasser malt sie besonders gerne.

Peter Siegrist
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Malerin Katharina Frey in der Galerie Schlössli. Peter Siegrist

Malerin Katharina Frey in der Galerie Schlössli. Peter Siegrist

Katharina Frey ist in Gontenschwil keine unbekannte Malerin, hat sie doch schon mehrmals bei der Galeristin Anna Verena Hofmann ausgestellt. Die neue Ausstellung überrascht die Besucher durch die Vielfalt der Motive und Formate. Katharina Frey malt vorwiegend mit Ölfarben. Sie schätze den Klang und die Weichheit der Farben, das langsame Trocknen, das ein stetes Weiterarbeiten erlaube, sagt sie.

Malen heisst immer genau hinsehen, das Schöne entdecken. Katharina Frey malt gern vor Ort. «Nur wenn der Aufwand gar gross wird, skizziere ich zuerst mit Farbstiften.

Die Bilderauswahl zeigt, Katharina Frey spezialisiert sich nicht auf bestimmte Sujets, sie liebt die Vielfalt, den Wechsel von grossen zu kleinen Formaten, den Wechsel von Stillleben zu Szenen mit Menschen.

Selbst die Anordnung der Bilder in der Ausstellung widerspiegelt dieses Ansinnen. Deshalb gruppiert sie nicht sämtliche Stillleben getrennt von Landschaften oder Bildern mit Tieren. Die Besucher der Ausstellung werden mit dem Wechsel verschiedener Motive konfrontiert.

«Szenen am Wasser male ich gerne»

Klar gibt es Motive, die der Malerin besonders liegen. «Wasser, Szenen am Wasser male ich sehr gern», erzählt sie, «Von Wasser, Licht und Reflexen geht eine Stimmung aus, die mich besonders fasziniert.»

Auf den in Gontenschwil gezeigten Bildern sind häufig Menschen zu sehen: Mütter mit Kindern, Kindern beim Spiel an der Aare. Besonders gefallen die Bahnhofsszenen, wo die Malerin zu einer sich hektisch bewegende Menschenmenge hinblickt und diesen Augenblick gewissermassen einfriert.

Keine fotorealistischen Werke

Katharina Frey malt gegenständlich, aber nicht fotorealistisch. «Ich male so, wie ich meine Motive mit dem Auge wahrnehme. Also nie abstrakt? Nein, sagt sie, «das liegt mir nicht», und malen sei gewissermassen immer abstrakt, «Wenn ich mit dem Auge auf das Motiv zoome und dann von gegenständlichen Eindrücken ausgehe, ist Abstraktion dabei.»

Der Malerin gelingt es, auch mit sanften Farbtönen Stimmungen einzufangen, so zum Beispiel mit dem Bild einer ganzen Schafherde mit Hirten, Eseln und Hunden, die sich leicht im Dunst verlieren.

Eröffnung: So, 11. September, 14-17 Uhr. bis 2. Oktober; sonntags 14-17 Uhr. Am Sa, 17. September, um 17.30 Uhr liest Peter Weingartner aus seinen Bücher im Rahmen der Veranstaltung «Erzähltal».

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