Der Gemeinderat Leimbach budgetiert für 2013 ein Defizit von 105’000 Franken. Die budgetierten Ausgaben und Einnahmen bewegen sich laut Botschaft noch im Rahmen des Vorjahres. Trotzdem beantragt die Behörde jetzt schon eine Erhöhung des Steuerfusses um 10 Prozent auf 115 Prozent. Die Zunahme der gebundenen Ausgaben führte auch in Leimbach zu Sparübungen. Die Steuererhöhung sei absolut nötig. Und die finanzielle Ausgangslage für grössere Investitionen sei «trotzdem sehr schlecht.» Für den Gemeinderat ist der Steuerfuss nicht der «einzige Attraktivitätsbonus».

Ein Ausgabenposten sind 40’000 Franken für den Neuanstrich einer Gemeindeliegenschaft. Das Zweifamilienhaus ist vermietet. Die Behörde will die Liegenschaft aufwerten. Die Auffrischung der Fassade «ist kein Luxus, sondern aus ästhetischen Gründen dringend notwendig», schreibt die Behörde.