«Die ehemalige Hundehalterin steht im Verdacht, mit dem Einbruchdiebstahl in Verbindung zu stehen. Trotz verschiedener Abklärungen ist es uns nicht gelungen, mit ihr in Kontakt zu treten. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt», erklärt Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau. Und: «Aufgrund der heutigen Ausgangslage kommen wir nicht weiter mit den Ermittlungen.»

Im «Tierhöfli» ist man deswegen traurig: «Wir vermissen unsere Schmusebacke sehr und hoffen alle sehr, dass er bald gefunden wird», haben die «Tierhöfli»-Betreiber am letzten Freitag auf ihrer Facebook-Seite gepostet. Früher bezeichneten sie Mash auch schon als «Kampfschmuser». Der Hund der Rasse American Bully kam auf den Böhler, weil er seiner Besitzerin, der potenziellen Diebin, weggenommen werden musste. Mash ist ein Listenhund. Deren Besitzer brauchen eine sogenannte Halterberechtigung.

Die Diebe hatten sich in der Nacht auf Heiligabend Zugang zum «Tierhöfli» verschafft. Indem sie eine Scheibe einschlugen. Dann öffneten sie einen einzigen Zwinger – denjenigen von Mash. Ein erster Fahndungsaufruf, den das «Tierhöfli» auf Facebook gestellt hatte, löste eine grosse Resonanz aus. Innert kürzester Zeit gingen rund 100 Kommentare ein.

Haben die ehemaligen Besitzer zugeschlagen?

Haben die ehemaligen Besitzer zugeschlagen?

Dieses Szenario kann sich der Aargauer Polizeisprecher Berhard Graser vorstellen, wie er im «Tele M1»-Beitrag sagt.

Beim Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 2000 Franken. Der Hund hat laut Anzeige einen Wert von 1500 Franken. Das «Tierhöfli» hatte sofort nach dem Verschwinden des Tieres einen Steckbrief gepostet. Unter dem Titel «Gestohlen» wurde mit Foto und Steckbrief nach dem Hund gesucht. Mash dürfte anderthalb Jahre alt sein. «Er kann sich überall aufhalten, auch im nahen Ausland», meinen die «Tierhöfli»-Betreiber. (rap/uhg)