Reinach AG

Die Gemeinde wächst – und braucht nun ein neues Schulhaus

Das neue Schulhaus ist ein kompakter Bau mit begrüntem Flachdach. Auf eine Unterkellerung wird verzichtet.

Das neue Schulhaus ist ein kompakter Bau mit begrüntem Flachdach. Auf eine Unterkellerung wird verzichtet.

Die Gemeinde Reinach braucht mehr Raum für ihre Schüler. Für knapp fünf Millionen will sie deshalb ein neues Schulhaus bauen. Für die nächsten fünf bis zehn Jahre soll damit der Bedarf sicher gedeckt sein.

Es gibt zwei Gründe, welche den Bau eines weiteren Primarschulhauses in Reinach nötig machen. Heute und in den nächsten Jahren werden viele Wohnungen gebaut und die Schülerzahlen in der Primarschule steigen. Zusätzlich hat der Systemwechsel von 5 auf 6 Primarschuljahre zu einer Umverteilung geführt.

Die Primarschule führt einen Jahrgang mehr und braucht mehr Platz. Die Kreisschule Homberg hat den Standort Beinwil am See aufgegeben, die Beinwiler Oberstufenschüler gehen jetzt in Reinach zur Schule.

Die Schulzimmer werden modern eingerichtet und mit interaktiven Wandtafeln ausgerüstet.

Die Schulzimmer werden modern eingerichtet und mit interaktiven Wandtafeln ausgerüstet.

Die Gemeinde plant für 4,98 Mio. Franken ein Schulhaus in Holzelementbauweise. Elf Klassenzimmer, 2 Halbklassenzimmer, Gruppenräume und Nebenräume sind vorgesehen. Vier Schulzimmer ersetzen die Schulzimmer in den sanierungsbedürftigen Pavillons, welche seit 25 Jahren als Provisorium dienen.

Das neue Schulhaus wird nördlich der Pfrundmatt gebaut, die Pavillons werden entfernt. Die Elementbauweise ist eine kostengünstige Möglichkeit, insbesondere, weil ein gleiche Gebäude bereits in Rothrist steht und so Planungskosten eingespart werden können.

Das Gebäude wird im Minergie-Standard gebaut und deckt den Raumbedarf für die nächsten 5 bis 10 Jahre ab. Eine Erweiterung wäre in Richtung Norden (Spielplatz) möglich.

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