Reinach
Die Feuerwehr Reinach-Leimbach hat die Jugend im Boot

Zu 63 Ernstfalleinsätze wurde Feuerwehr Reinach-Leimbach im letzten Jahr aufgeboten. Insgesamt 55 übungen wurden durchgeführt. Und neu kommt die jetzt Arbeit mit der im April gegründeten Jugendfeuerwehr dazu.

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Feuerwehr Reinach-Limbach während einer Übung

Feuerwehr Reinach-Limbach während einer Übung

Das Kommando der Feuerwehr Reinach-Leimbach legt im Bericht 2012 Rechenschaft über die Tätigkeit im letzten Jahr ab.

Die verantwortlichen Übungsleiter haben gemäss vorgegebenen Zielsetzungen 55 Trainings vorbeireitet und durchgeführt. In der Regel dauerten die Übungen rund zwei Stunden. Dabei würden Erfahrungen aus den Ernstfall-Einsätzen jeweils unmittelbar beim nächsten Fachtraining ausgewertet. Die auf die drei Züge verteilte Ausbildung habe sich bewährt, schreibt die Feuerwehr. Der 3. Zug sei als Ausbildungszug aufgestellt für die jüngeren Feuerwehrleute mit weniger Erfahrung. Erfahrenere Unteroffiziere hätten so Gelegenheit, den Fortschritt bei der Ausbildung individuell den erkannten Bedürfnissen anzupassen.

Als Ausbildungsobjekte suchen die Leiter wenn möglich Risikoobjekte der beiden Gemeinden Reinach und Leimbach aus. So werden die Feuerwehrleute mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht. Von der Aargauischen Gebäudeversicherung wurde eine Maschinistenübung unangemeldet kontrolliert.

63 Mal galt es ernst

Die Anzahl der Einsätze entspreche jenen des Vorjahres. Mehrmals wurde «Brand gross» ausgelöst und die ganze Feuerwehr aufgeboten. Das Einrücken ins Magazin und die gemeinsame Anfahrt zum Einsatzort sei eingespielt und erlaube ab der ersten Minute auf dem Schadenplatz ein effizientes und gezieltes Vorgehen. Nach besonderen Einsätzen wurde eine Nachbearbeitung bis auf Stufe Mannschaft durchgeführt. Eine saubere Analyse des Erlebten helfe dabei allen Beteiligten, sich gegenseitig noch besser kennen zu lernen und Lehren für künftige Einsätze gemeinsam zu ziehen.

Gezielte Nachwuchsförderung

Das Angebot für die Jugendlichen, in der neuen Jugendfeuerwehr mitzuwirken, sei eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Sie soll auch helfen, den Nachwuchs der Feuerwehren im oberen Wynental zu fördern. Dank der finanziellen Unterstützung mehrerer Gemeinden und Institutionen konnte die Jugendfeuerwehr «Oberes Wynental» gegründet werden. Die neu ausgebildeten Leiter, sowie eine weibliche Betreuerin, haben im April mit den speziell zugeschnittenen Übungen und Events gestartet.

Die Feuerwehr Reinach-Leimbach hat einen Bestand von 85 Angehörigen, dazu gesellt sich die Betriebslöschgruppe der Alu Menziken Extrusion AG mit 25 Feuerwehrleuten.

Die Jugendfeuerwehr – die Teilnahme ist ab 11. Altersjahr möglich – zählt heute 22 Knaben und Mädchen, die mit grosser Begeisterung an den Übungen teilnehmen und mit richtigem Gerät arbeiten können.(psi)