aargauSüd impuls
Die Einwendungen in Sachen Zuckerrüben bewirkten bei der WSB nichts

Im neusten Newsletter informiert der Gemeindeverband aargauSüd impuls, dass das Gespräch mit den Verantworltichen der WSB keine Verlängerung des Güterverkehrs bewirkten.

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WSB transportiert ab nächstem Jahr keine Rollböcke mehr.

WSB transportiert ab nächstem Jahr keine Rollböcke mehr.

Trotz Intervention von aargauSüd impuls gegen die Aufhebung der Gütertransporte auf dem WSB-Geleise hält die Geschäftsleitung AAR bus+bahn am Einstellungsentscheid auf Ende 2012 fest. Anlässlich der Ende Oktober 2012 gewährten Aussprache gestand die WSB-Direktion zwar Mängel in der Zusammenarbeit mit den betroffenen Partnern ein. In ihrer schriftlichen Antwort bekräftigt sie aber die Endgültigkeit des getroffenen Entscheids. Für die Sicherheit sei letztlich allein die Bahn verantwortlich – weder Geschäftsleitung noch Verwaltungsrat seien bereit, Risiken für Personen, Material und Bahnbetrieb einzugehen. Weiter nahm aargauSüd zur Kenntnis, dass sich Aar bus+bahn weiter dafür einsetzen wollen, dass die neuen Verladeorte in Triengen, Wohlen, Lenzburg, Wildegg

und Baldegg den Anforderungen für den Rübenverlad entsprächen, und allenfalls bereit sei, einen einmaligen Beitrag an die Infrastrukturstruktur leisten.

Dieses Angebot gleiche den Standortnachteil durch den Wegfall des Schienentransports nicht aus, schreibt aargau Süd impuls, und

eine Kompensationsmöglichkeit sei nicht in Sicht.

Die WS-Direktion biete an, jährlich mit einer Delegation Grundsatzfragen zu besprechen.

Wenn schon ein 15-min-Takt bis Mitternacht, dann soll er bis Endstation Menziken geführt werden und nicht in Gontenschwil enden. Diesen Antrag, und auch den Wunsch nach Verbesserung des Anschlussesin Richtung Bern und genereller Verkürzung der Reisezeit, hat das BVU (Departement Bau,Verkehr und Umwelt) entgegengenommen. Am Workshop vom 14. November wurde jedoch aufge zeigt, dass die Fahrpläne wenig Spielraum für weitere Verdichtung lassen. Optimierungsmöglichkeiten

gäbe es allenfalls beim Busverkehr. aargauSüd impuls hat daraufhin die im Frühling 2012 vom BVU als zu kostspielig beurteilte Idee einer Busverbindung über den Böhler nach Schöftland zur mittelfristigen Prüfung wieder eingebracht. (psi/az)