Teufenthal
Die Alte Landstrasse ist bald eine neue Strasse

In Teufenthal wird gebaut. Geplant sind Doppel- und Einfamilienhäuser auf 14 Parzellen zwischen dem ehemaligen Restaurant Jägerstübli und der Dürrenäscherstrasse. Im Zusammenhang mit diesem Vorhaben soll nun der Erschliessungsplan Mühlefeld umgesetzt werden.

Sibylle Haltiner
Merken
Drucken
Teilen
Geplant sind Doppel- und Einfamilienhäuser auf 14 Parzellen zwischen dem ehemaligen Restaurant Jägerstübli und der Dürrenäscherstrasse.

Geplant sind Doppel- und Einfamilienhäuser auf 14 Parzellen zwischen dem ehemaligen Restaurant Jägerstübli und der Dürrenäscherstrasse.

Bereits im Jahr 1999 wurden Erschliessungspläne für die Gebiete Mühlefeld und Styget erstellt und ein Jahr später, nach Abweisung beziehungsweise Rückzug der insgesamt zehn Einsprachen, durch den Gemeinderat und den Regierungsrat genehmigt. Danach schlummerten die Pläne vor sich hin, da keine konkreten Überbauungsabsichten bestanden. Dies hat sich nun geändert und die Gemeinde will die Erschliessung des Mühlefelds jetzt realisieren. Im Gebiet Styget, welches am Dorfende Richtung Dürrenäsch liegt, besteht zurzeit kein Handlungsbedarf.

Um Anwohner und interessierte Dorfbevölkerung über die geplante Umsetzung des Erschliessungsplans zu informierten, hat der Gemeinderat am Dienstagabend eine Infoveranstaltung durchgeführt. Rund 30 Personen liessen sich von Gemeindeammann Urs Lehner und dem verantwortlichen Bauingenieur Christian Kuhn das Vorhaben erklären.

«Wir rechnen noch dieses Jahr mit einem Baugesuch für die Parzellen beim ehemaligen ‹Jägerstübli›», erklärte Gemeindeammann Urs Lehner. Für die zwei andern noch nicht bebauten Felder im Gebiet Mühlefeld bestehen keine konkreten Pläne, doch auch diese Bauplätze werden von der Erschliessung profitieren.

Abgespeckte Variante passt gut

Für die Umsetzung dieses Erschliessungsplans gibt es zwei Möglichkeiten: Einen Vollausbau, der Kosten in der Höhe von 2,7 Mio. Franken verursachen würde, und eine abgespeckte Variante für etwa 900 000 Franken. Dieser reduzierte Ausbau soll nun realisiert werden.

Die Strasse bis zum ehemaligen «Jägerstübli» wird belassen, wie sie ist. Die Fortsetzung der Alten Landstrasse bis zum Mühlegässli sowie dieses selbst werden auf fünf Meter verbreitet und mit einem Entwässerungssystem versehen. Da die Einführung einer Tempo-30-Zone vorgesehen ist, braucht es kein separates Trottoir.

Beim kürzlich erfolgten Ausbau der Kantonsstrasse wurde der Gehweg an der Dürrenäscherstrasse bereits bis zu den letzten Häusern erstellt, und er soll nun bis zum Mühlegässli verlängert werden. Fusswege werden die Alte Landstrasse mit der Dürrenäscherstrasse verbinden.

Als Nächstes werden die genauen Kosten ermittelt, an welchen sich auch die Landeigentümer beteiligen müssen. Anschliessend erfolgt die Kreditvorlage an der Gemeindeversammlung sowie, bei Genehmigung durch den Souverän, die etappenweise Ausführung.