Unterkulm/Schöftland

Die AEW Energie AG lädt zum Energiewandern auf elf regionalen Wanderungen

Auch Hubert Zimmermann hat Spass am Wandern.

Auch Hubert Zimmermann hat Spass am Wandern.

Rund 50 Interessierte kamen zur ersten von elf Energiewanderungen von der AEW Energie AG und den Aargauer Wanderwegen.

Energiewandern? Nein, das heisst nicht, dass man beim Gehen Strom erzeugt. Vielmehr verbrauchen die Teilnehmenden der Wanderungen Kalorien. Die AEW Energie AG lädt mit den Aargauer Wanderwegen zu elf regionalen Wanderungen mit Energiebezug – eine pro Bezirk.

Der CEO des Unternehmens, Hubert Zimmermann, ist bei der ersten Wanderung im «Hälfer»-T-Shirt dabei, zusammen mit Vertretern der Aargauer Wanderwege. Start ist beim Bahnhof Schöftland, wo ein Cap, eine Sonnenbrille und Gutscheine für den Imbiss am Ziel in Unterkulm verteilt werden. Doch zuerst wird geschwitzt.

Toni Niedermann von den Aargauer Wanderwegen führt rund vier Dutzend Wanderlustige hoch zum «Blick zur Heimat». Wandern heisst plaudern. Einige haben die Walking-Stöcke dabei. «Ich will mal sehen, was noch möglich ist», sagt eine Rentnerin aus Schöftland.

Und ein anderer, seit 19 Jahren mit Bypässen unterwegs, weiss um die Wichtigkeit der Bewegung für die Gesundheit. Kaum zu bremsen ist der jüngste Teilnehmer, Melvin (5) aus Obergerlafingen, dessen Vater bei der AEW Energie AG arbeitet.

Heidi Niedermann ist gefordert, wenn er sie bei der Hand nimmt und das Feld von hinten aufrollt. Energie? Er hat viel davon. Beim Plaudern geht die Anstrengung vergessen. Es sei denn, das Plaudern hört auf ob des anstrengenden Aufstiegs.

Bezug zur Energie-Thematik

«Da unten ist die Böhler-Passhöhe» sagt Toni Niedermann. Hubert Zimmermann stellt bei der Rast im Schatten des Waldes seinen Energie-Bezug her. Er verweist auf den Wärmeverbund, die Holzschnitzelheizung in Kulm und deren drei Trümpfe: kurze Transportwege dank Holz aus der Region, CO2-Neutralität und Nachhaltigkeit.

Herman Kempen aus Schöftland hat az-Leserwander-Erfahrung und kennt den Weg. Und Hans Nöthiger aus Unterkulm erinnert sich beim Abstieg auf der Kulmer Seite des Böhlers, wie sie als Buben hier nach Versteinerungen gesucht und auch welche gefunden haben, Schnecken.

Und wie stehts um die Energiebilanz der Wanderung?. Gemessen wird nicht; heute wird genossen. Die Würste aus Rufers Metzgerei machen, so ist anzunehmen, den Verlust, durch das Wandern erlitten, mehr als wett.

Melvin würde es nichts ausmachen, zurück nach Schöftland zu wandern: gleicher Weg, andere Aussichten. Doch seine Eltern haben angesichts des schönen Wetters Baden auf dem Programm. Auch gut. AEW-Verwaltungsratspräsident Ernst Werthmüller hingegen wills wissen. Fünf Viertelstunden rechnet er. Die Bahnreise von Unterkulm zurück nach Schöftland dauert 48 Minuten.

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