Reitnau

Der Jodlerklub Echo ehrt seinen Dirigenten

Der Jodlerklub Echo aus Reitnau juchzte in seinen Jahreskonzerten. Seit 20 Jahren leitet Dirigent Stephan Keiser die Jodler.

In seinen Jahreskonzerten würdigte der Jodlerklub Echo seinen Dirigenten mit lobenden Worten: «Seit 20 Jahren motiviert führt uns Stephan Keiser. Und wie Sie sehen können, sind seine Haare nicht grauer geworden», meinte Präsident Beat Zumbrunnen augenzwinkernd.

Einmal mehr übertroffen hat sich auch Andreas Koller mit seinem Team: Das prachtvolle Bühnenbild zeigt den Bürgenstock, Ruhebänkli luden zum Verweilen ein, Sträucher und farbige Blumensträusse stellten eine Berglandschaft wie aus dem Bilderbuch dar.

Inmitten dieser Kulisse sang der Jodlerklub «Es Lied, wo s Härz erfreut» des Komponisten Adolf Stähli. «I möchte mit Heimat öppis schänke, wo über Gäld u Güeter geit. Drum chönnti mir nüt Schöners dänke, als so nes Lied, wo ds Härz erfreut», heisst er darin.

Publikum sang mit

Das Geschwisterduett Andrea Bucher und Ursula Hauri trugen gefühlvoll das Jodelstück von Marie-Theres Von Gunten «S het als si Sinn» vor. Passend zum Stück «Dini Seel ä chli la bambälä la» wiegen sich die Cousinen Salome und Anna auf der Schaukel. «Mit unseren Liedern wollen wir ihre Herzen erfreuen und gemütliche Stunden gemeinsam verbringen», hiess Präsident Beat Zumbrunnen die Jodlerfreunde willkommen und meinte: «Es wird sich sicher niemer greuig si!»

Im zweiten Teil erfreute der Jodlerklub mit wunderbaren Liedern, wie «Wulche» und «Gloggejodel» und juchzte über den «gschänkte Tag!». Beim Lied «s'Guggerzytli» gespielt vom Trio Postwurm, stimmte das Publikum spontan mit einem lauten «Gugg-Gugg» ein. Begeisterung erntete das Duett «Wasserringli» von Bucher und Hauri, und wurde für einen Auftritt mit viel Applaus honoriert.

Das begeisterte Publikum liess aus dem Saal Bravo-Rufe vernehmen: «Die können jodeln», war zu hören.

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