Menziken
Der Erweiterungsbau fügt sich leicht ans Bestehende an

Die Jury hat entschieden, welches Projekt für den 17,5-Millionen-Erweiterungsbau der Altersresidenz Falkenstein in Menziken realisiert wird. Vorgesehener Bezugstermin ist der Frühling 2017.

Peter Siegrist
Merken
Drucken
Teilen
Die Visualisierung erweckt den Eindruck als würde der geplante Erweiterungsbau schon lange dastehen.

Die Visualisierung erweckt den Eindruck als würde der geplante Erweiterungsbau schon lange dastehen.

Zur Verfügung gestellt

Mit einem Erweiterungsbau zu den bestehenden Gebäuden – «Neubau» und Villa Irmiger – reagiert die Falkenstein Asana AG auf die Bedürfnisse nach mehr altersgerechtem Wohnraum. Die Altersresidenz Falkenstein wird nach der Erweiterung statt heute 57 neu 90 Plätze anbieten können.

Am Donnerstag haben die Verantwortlichen des Alterszentrums und der Asana AG das Siegerprojekt für einen Erweiterungsbau vorgestellt. Das Architektenteam Liechti, Graf und Zumsteg aus Brugg gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten David Bossard aus Bern hat den Studienauftrag mit seinem Projekt gewonnen. Sechs Architekturbüros hatten Projekte eingereicht, welche von einer Jury bis ins Detail geprüft und beurteilt wurden. «Genau beachtet wurde das Einhalten sämtlicher räumlicher Vorgaben», erklärte Jurypräsident Samuel Wiederkehr. «Zusätzlich ist das Projekt intensiv von Fachleuten des Heims auf die Betriebsabläufe geröntgt worden.

Umbau und Erweiterung

Optisch schliesst sich der Erweiterungsbau im Westen an den «Neubau» aus den 1990er Jahren an. Dank der Hanglage des ganzen Ensembles wirkt der geplante Bau trotz seiner vier Geschosse nicht als Fremdkörper. Neu werden Eingangsbereich und Empfang von der Anlieferung entflochten. Künftig wird das Heim via Entree im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus betreten. Auf dieser Ebene werden auch die Cafeteria und der Speisesaal eingerichtet. Die Administration und neu die Tagesstätte kommen ins Sockelgeschoss zu liegen.

Im Erdgeschoss wird eine Demenzabteilung mit zweimal acht Plätzen eingerichtet. Zwischen Erweiterungsbau und bestehendem Neubau entsteht ein besonders eingerichteter Demenzgarten mit Endlosspazierwegen in einem geschützten Umfeld.

Die zusätzliche Pflegeabteilung entsteht im ersten Obergeschoss. Durch die kompakte und transparente Bauweise wirkt der Bau leicht. Vorgesehener Bezugstermin ist der Frühling 2017.