Menziken
Der Angriff endete tödlich: Zwei Pitbulls beschlagnahmt

Die Bewohnerinnen und Bewohner können wieder ohne Angst spazieren gehen. Die beiden Kampfhunde, die Anfang Dezember die Hündin Mila angriffen, wurden an einem sicheren Ort untergebracht, schreibt die Kantonstierärztin.

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Toni Arnold war machtlos, als neulich während eines Spaziergangs zwei Pitbull-Terrier seine Hündin Mila angriffen. Beim Versuch, Mila zu befreien, zog er sich selber etwa 50 Bissspuren zu. Das Hündchen erlag seinen Verletzungen. Der Pitbull-Besitzer war bekannt, das Ehepaar Arnold erstattete Anzeige gegen ihn.

Gestern vermeldete die Kantonstierärztin Barbara Thür in einer Mitteilung: «Der Veterinärdienst hat gestern zwei Hunde in Menziken beschlagnahmt und an einem sicheren Ort untergebracht. Für die Bewohnerinnen und Bewohner besteht daher keine Gefahr mehr.» Weiter schreibt die Kantonstierärztin: «Nach unserem aktuellen Kenntnisstand waren die beiden Hunde ohne Begleitung unterwegs, nachdem sie aus dem Grundstück entwichen waren. Derzeit wird der Fall überprüft und es läuft ein Verfahren. Aus diesem Grund können wir zum Fall selber keine weitere Auskunft geben.»

Eine Tafel markiert den Ort, wo die Pit Bull Terrier die Hündin Mila anfielen.

Eine Tafel markiert den Ort, wo die Pit Bull Terrier die Hündin Mila anfielen.

CH Media
Ein Foto aus glücklichen Tagen: Hündin Mila.

Ein Foto aus glücklichen Tagen: Hündin Mila.

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Der Fall hat unter Anwohnern Entrüstung ausgelöst. Auch in Kommentaren des AZ-Onlineportals empören sich viele Leser und fordern das Einschläfern der beiden Hunde. Schon früher waren die Pitbulls ausgebüxt. Wie eine Anwohnerin zu Tele M1 sagte, hatten die beiden schon ihren Roboter-Rasenmäher angegriffen, als ihre Tochter im Garten war. Es ist gut, dass die Hunde wegkommen», sagte Toni Arnold gestern gegenüber Tele M1. Er hatte nach der Attacke öffentlich die Beschlagnahme gefordert. «Aber das bringt uns Mila nicht zurück.» (fdu)