Schöftland

Der alte Schöftler Bahnhof wird modernisiert

Für die neue Bahnhofanlage muss Gemeindeland (rechts) verkauft werden.

Für die neue Bahnhofanlage muss Gemeindeland (rechts) verkauft werden.

Die Gemeindeversammlung soll unter anderem einen Landverkauf bewilligen. Denn das Schöftler Bahnhofareal soll neu gestaltet werden: moderne Bushaltestelle, Bahnhofsvorfahrt und Kurzparkplätze sind geplant.

Eine neue, moderne Bahnhofanlage soll Schöftland erhalten. Dazu müssen die Stimmbürger aber an der Sommergmeind einen Verkauf von Gemeindeland bewilligen. Konkret geht es um die rund 20 Aren grosse Parzelle 1145 (Bahnhofstrasse 4), die direkt beim Bahnhofareal liegt.

«Die Bahnhofsituation ist schon länger nicht mehr zeitgemäss», sagt Gemeindeschreiber Rudolf Maurer. Der Gemeinderat stehe seit zwei Jahren mit der Bahnbetreiberin AAR bus+bahn in Verhandlung. Das neue Bahnhofareal solle eine zeitgerechte Infrastruktur bieten mit moderner Bushaltestelle, einer Bahnhofsvorfahrt, Kurzparkplätzen und einer Park and Ride-Zone.

«So wie bisher muss es eine Wendeschleife für die Linienbusse geben», so Maurer. Eine Machbarkeitsstudie zeigt, dass diese fast am selben Standort wie heute zu liegen kommt – auf Gemeindeland. Deshalb will der Gemeinderat nun die betroffene Parzelle, welche seit rund 35 Jahren im Besitz von Schöftland ist, verkaufen.

Eine Investorin habe 725 000 Franken geboten, so Maurer. Zunächst müsse der Verkauf aber vom Stimmvolk, Bund und Kanton bewilligt werden. Danach seien noch eine Änderung des Zonenplans sowie der Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde erforderlich.

Neues Regenklärbecken geplant

Weiter werden die Stimmbürger über einen Verpflichtungskredit von 1 450 000 Franken befinden. Damit soll am Sägeweg ein Regenklärbecken erstellt werden. Bisher gelangt bei starkem Regen viel schmutziges Überlaufwasser direkt in die Suhre, ohne jegliche Vorbehandlung.

Mit dem geplanten Regenklärbecken mit Fang- und Klärteil würde die Suhre deutlich weniger durch die Kanalisation belastet, so die Gemeinde in einer Mitteilung. Die Realisierung des Beckens ist schon im Investitionsplan des Generellen Entwässerungsplans enthalten.

Mehr Lohn für den Gemeinderat

Traktandiert ist auch die Gemeinderatsbesoldung für die Amtsperiode 2014/2017. Es gebe seit elf Jahren keine automatische Teuerungsanpassung mehr, so die Gemeinde. Deshalb sollen die Jahreslöhne jetzt um 2000 Franken pro Kopf angehoben werden.

Leisten kann sich dies die Gemeinde: Die Rechnung 2012, über welche die Stimmbürger ebenfalls befinden werden, schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 1,93 Millionen Franken. Das liegt unter anderem an den Steuereinnahmen, die deutlich über dem Budget lagen.

Einwohnergemeindeversammlung, 28. Juni 2013, 20 Uhr, Schlosshof oder Aula Bezirksschulhaus

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