Holziken

Den Alaska-Auswanderern aus dem Aargau läuft’s nicht wie gewünscht

Luis und Suzanne kämpfen in Alaska mit Coronafolgen.

Luis und Suzanne kämpfen in Alaska mit Coronafolgen.

Sie sagten ihrem Wohnort Holziken «adieu Heimat» und zogen nach Alaska, um als Betreiber eines Bed and Breakfast ihr Glück zu suchen: Das Holziker Ehepaar Luis und Suzanne und drei ihrer sechs Kinder. Die Patchworkfamilie gehört der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) an. Was sie dort erleben, können wir auf 3+ vom Fernsehsessel verfolgen.

Längst hat das Coronavirus auch ihre Wahlheimat Juneau, die Hauptstadt Alaskas, erreicht. «Für unsere Stadt, die vom Tourismus lebt, ist das eine Katastrophe», sagt Luis gegenüber der AZ. Bis Mitte Juli würden keine Kreuzfahrtschiffe fahren, «das bedeutet wirtschaft­lichern Stillstand für die meisten Bewohner». Auch für die Hol­ziker, die geplant hatten, ihre «Alaska Treehouse Lodge» im Mai zu öffnen.

rotzdem haben die Suhrentaler die Hoffnung nicht verloren: «Wir machen weiter mit dem Ausbau und den Eröffnungsvorbereitungen», schreibt Luis. «Wir denken positiv und hoffen, dass bald wieder alles o.k. ist.» (fdu)

Meistgesehen

Artboard 1