Der 21-jährige Jason musste im Leben schon einige Schicksalsschläge hinnehmen. Er wurde mit einer fehlgebildeten Vene im Hirn geboren und musste schon als kleines Kind mehrmals operiert werden. Deswegen musste er viel liegen. Eine Operation hätte vor über einem Jahr die daraus resultierende Fehlstellung seiner Füsse beheben sollen. Doch etwas lief bei der Rückenmarknarkose schief. Seit dieser Operation ist Jason querschnittgelähmt. 

Der 21-Jährige lebte etwa ein Jahr lang im Alters- und Pflegeheim Reinach, denn das Haus seiner Familie war nicht rollstuhlgängig. Schon beim Eingang befand sich ein unüberwindbares Hindernis: eine steile Treppe. Eltern und Bekannte starteten über die Internetseite www.go4jason.ch einen Spendenaufruf, um dem Gränicher die Heimkehr zu ermöglichen. Ursprünglich wünschte sich Jason, dass er seinen Geburtstag am 5. Oktober bereits wieder bei seiner Familie feiern könnte. Trotz riesiger Solidarität und viel Einsatz konnte ihm dieser Wunsch nicht ganz erfüllt werden.

Dafür kann die Familie nun Weihnachten zusammen verbringen, wie Tele M1 berichtet: Am Sonntagnachmittag konnte Jason nämlich endlich sein neues Zimmer, das sich in einem speziellen Anbau befindet, beziehen. Bis eine Stunde vor seiner Ankunft waren noch Handwerker am Werk. Sie installierten das Bad und richteten das Zimmer ein, doch so ganz fertig sind sie immer noch nicht. 

Der Umbau sei «super», sagte Jason zu Tele M1. Da mache es ihm nicht so viel aus, das noch nicht alles fertig ist. Er sei einfach froh, zu Hause zu sein und mit seiner Familie Weihnachten feiern zu können. «Vorher war es schwer. Es war eine schwierige Zeit für mich.» 

Nicht nur der junge Mann ist überglücklich, auch seinen Eltern bereitet die Rückkehr ihres Sohnes grosse Freude. Seine Mutter:«Jason fehlte. Die Familie wurde auseinandergerissen.» (cez)