Kölliken
Das Publikum lobte die Musikanten mit begeistertem Applaus

24 Musiker der Musikgesellschaft Kölliken lebten bei ihrem Konzertabend ihr Motto: «Aus Freude an der Musik». Konzentriert und voller Leidenschaft entlockten die Bläser ihren Instrumenten wunderbare Töne.

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Jungbläser Jens Arnold mit Hansjörg Ammann am Klavier.ZH

Jungbläser Jens Arnold mit Hansjörg Ammann am Klavier.ZH

Wer gerade nicht im Einsatz stand, schloss kurz die Augen und genoss die Musik. Der Funke sprang schon im ersten Stück aufs Publikum über. Es klatschte mit und würdigte die Darbietungen mit Bravorufen.

Hansjörg Ammann leitet seit 1985 die Musikgesellschaft und unterrichtet seine Jungbläser als Musiklehrer seit mehr 26 Jahren.

«Um wunderbare Klänge einem Instrument zu entlocken, muss man sich ständig weiterbilden», sagte der leidenschaftliche Trompeter, der auch als Jazz-Pianist in verschiedenen Formationen auftritt. Seine Jungbläser Noe Meibach, Roman Lüscher und Jens Arnold berühren mit ihren Soloparts nicht nur ihre stolzen Eltern.

Für jeden Geschmack etwas

Seit vielen Jahren stellt Amman ein unterhaltsames Programm zusammen. Die Liebhaber der eher traditionellen Blasmusik kamen auf ihre Kosten mit dem Marsch «Marching Band» von Jean-Pierre Fleury.

Mit «Zorbra the Greek» rissen die typisch griechischen Klänge das Publikum mit und Thomas Meyenbach meinte treffend: «Wer kein Geld im Sack hat, soll seine Lebensfreude wie die Griechen beibehalten.»

Volkstümlich und traditionell präsentierten sich die Stücke wie «Bergkristall» und «Be üs dehäm». Mit dem Stück «Fire» präsentierten die Musiker ein Stück von «The Boss», wie Bruce Springsteen genannt wird.

Und entführten das Publikum anschliessend mit dem Stück «Mombasa Beat» nach Kenia. Die eingängige Melodie von «Rhythm forever» erinnerte an die Zeiten der grossen Fernsehshows.

Eher wehmütig ging es weiter mit «Iris Blues», bei dem Amman zur Trompete griff und Begeisterungsrufe und Applaus erntete. Und so überraschte es nicht, dass eine Zugabe gefordert wurde.

Der 26-jährige Präsident Matthias Zeltner bedankte sich für die unermüdliche und wertvolle Arbeit beim musikalischen Leiter und meinte lächelnd in den Saal: «Und nicht vergessen möchte ich Sie – das Publikum – das, mit seinem Besuch, seinem Lachen und dem begeisterten Applaus uns das grösste Lob geschenkt hat.» (ZH)

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