Kirchleerau
Das Pfarrhaus wird neu aufgeteilt und bekommt zwei Eingänge

Die reformierte Kirchgemeinde hat die Baubewilligung erhalten, um das Pfarrhaus am Kirchenweg umzubauen und zu renovieren. Ziel ist es, dass künftig die Wohnung und die Amtsräume separat zugänglich sind.

Christine Fürst
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Das Kirchleerber Pfarrhaus wird renoviert und umgebaut.

Das Kirchleerber Pfarrhaus wird renoviert und umgebaut.

Das Pfarrhaus wird sich auf Ende Jahr ziemlich verändern. Die reformierte Kirchgemeinde Leerau plant umfassende Umbau- und Renovationsarbeiten. Dafür hat der Kirchleerber Gemeinderat bereits die Baubewilligung erteilt.

Das rund 50-jährige Pfarrhaus wurde bisher als Wohnhaus für die Pfarrfamilie mit Arbeitsräumen für den Pfarrer oder die Pfarrerin genutzt. Neu sollen nun die Wohnung und die Amtsräume der Kirchgemeinde durch separate Eingänge erschlossen werden. Ziel ist es, dass dadurch voneinander unabhängige Wohn- und Amtsräume entstehen. Die neue Wohnung wird 5,5 Zimmer haben.

Wohnung zum Vermieten

«Es wird wahrscheinlich künftig immer mehr Pfarrerstellen im Teilpensum geben und so kann es sein, dass kein Stelleninhaber oder keine Stelleninhaberin im Pfarrhaus wohnt», sagt Fritz Eggen, Präsident der Baukommission der Kirchgemeinde. Deshalb habe man mit der neuen räumlichen Trennung von Wohnung und Arbeitsräumen die Möglichkeit, die Wohnung allenfalls fremd zu vermieten.

Umbau und Renovation des Pfarrhauses kosten die Kirchgemeinde rund 600 000 Franken, den Kredit dazu hat die Gemeinde im letzten Frühling bewilligt.

Neue Sole-Wasser-Wärmepumpe

Im Zuge dieses Umbaus wird auch die alte Ölfeuerung demontiert und eine neue Sole-Wasser-Wärmepumpe eingebaut. Damit Energie erzeugt werden kann, holt die Wärmepumpe diese mit Sonden aus der Erde. Die Länge der Erdsonden beträgt laut Architekt Hans Strebel (Strebel Kiener Architekten, Schöftland) total rund 230 Meter. Über die vorhandenen Radiatoren und Heizwände wird die Wärme anschliessend verteilt.

Zudem wird die Wärmedämmung der Fassade verbessert. Im Zuge dessen werden auch die bestehenden Fenster mit einer Dreifach-Verglasung ausgestattet. «Wo immer möglich wird die vorhandene Bausubstanz erhalten und renoviert», heisst es im Baubeschrieb der Architekten. Im Frühsommer soll mit den ersten Arbeiten begonnen werden. Ziel ist es, dass das Pfarrhaus vor Weihnachten dieses Jahres bezugsbereit ist.