Holziken

Das Nostalgiechörli mit eigenen Hutkreationen ist das Highlight am Konzert

Für Heiterkeit sorgten «die zwei unter dem Regenschirm». zh

Für Heiterkeit sorgten «die zwei unter dem Regenschirm». zh

Dirigent Roland Basler hat mit seiner Stückwahl den Nerv des Publikums getroffen. Die begeisterten Zuhörer unterhielten sich am Jahreskonzert der Musikgesellschaft Holziken aufs Beste. Doch nicht nur musikalisch war das Konzert ein Genuss.

Zum traditionellen Jahreskonzert der Musikgesellschaft Holziken unter der Leitung von Roland Basler holte sich Präsident Josef Brühlhart mit Conny Erne eine kompetente Ansagerin zur Unterstützung. «Nach dem Debakel mit meiner Aussprache der englischen Titeln soll dies mir und dem Publikum dieses Jahr erspart bleiben», meinte er humorvoll. Im Leben der Moderatorin hat die Blasmusik einen festen Platz, sind doch Vater und Bruder Cornetspieler in der Musikgesellschaft und sie selber leidenschaftliche Trompetenspielerin.

Die Musikanten begeisterten mit Lieblingsstücken ihres Dirigenten Roland Basler und mit weiteren Melodien, die auf die Gemütslage der Zuhörer abgestimmt waren.

Cornet-Solist Roland Basler löste nicht nur bei der Moderatorin Gänsehaut mit seiner Interpretation «Oh mein Papa» aus, sondern auch beim Publikum. Der pfundige Marsch «Them Basses» forderte den Musikern Ausdauer ab. Der harmonisch-rhythmische Marsch «Bartolomäus» und das Mani-Matter-Lied «Hemmige», zu dem das Publikum den Refrain mitsang, begeisterten.

Ein besondere Attraktion war dieses Jahr das «Nostalgiechörli Brittnau», begleitet vom Handorgel-Solist Urs Studer, dem Mitbegründer und Leiter. Das Frauenchörli mit Hutkreationen und Accessoires aus den Goldenen Zwanziger Jahren, in Kleidern in dezenten Farbtönen, die der Figur schmeicheln und elegant wirken, präsentierte Lieder aus dem letzten Jahrhundert, angefangen mit dem urchigen Schlager von Ernst Jakob «All’s was brucht uf der Welt, das ist Liebe».

Potpourris wie «Nach em Räge schient d’Sunne», «Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt», «Veronika der Lenz ist da» und Klassiker von Artur Beul wie «Wir zwei unter dem Regenschirm» und «Dibidäbi lüpf dis Bei» weckten nostalgische Gefühle aufkommen. Die Vorträge, gespickt mit witzigen Einlagen, sorgten zudem für heitere Gemüter.

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