Ein italienisches Wappen mit verschnörkeltem Schriftzug «Locorotondo». So sieht das neue Logo des «Loco Panorama-Restaurant und SkyBar Lounge» in Menziken aus. Hoch über Menziken, im 13. und 14. Stock des Alu-Hochhauses, feiert es am Samstag Eröffnung. Susan Locorotondo ist Geschäftsführerin des Betriebs und kein unbekanntes Gesicht in Menziken.

Die 47-Jährige war während eines Jahres Direktorin des «Glashaushotels». Diesen Job gab sie vor mehr als einem Jahr auf, weil sie eine neue Herausforderung annehmen wollte. «Aber als mir die Übernahme des Restaurants angeboten wurde, habe ich die Chance ergriffen», sagt sie. «So eine Location wie hier in Menziken findet man nicht häufig.»

Das Loco-Restaurant plus dazugehöriger Skybar ist Nachfolger des Panorama-Restaurants, das seit der Eröffnung des Glashaushotels im Jahr 2016 Gäste bediente. An der Einrichtung des Lokals hat sich nicht viel geändert. Noch immer hängen Versace-Tapeten an den Wänden, und auffällige Lampen dekorieren die grossen Räumlichkeiten.

Neu sind übergrosse Parfumflaschen, die Susan Locorotondo aufgestellt, oder Wasserflaschen, die die Firma Columbus mit dem «Loco»-Logo ausgestattet hat. Mehr verändern werde sich in der Skybar, verrät die Geschäftsführerin. Auf der Terrasse sollen Glasiglus aufgestellt werden, in denen die Gäste Villiger-Zigarren rauchen und Cognac oder Champagner schlürfen können.

«Ein bisschen verrückt wie ich»

Die Geschäftsführerin sitzt in einem der vielen, breiten Sessel des Restaurants und erzählt von ihren Zielen: «Das ‹Loco› soll für jeden ansprechend, nah bei den Leuten und bodenständig sein.» Sie wolle, dass das «Loco» ein vielseitiges, aufgeschlossenes Restaurant wird.

Das «Loco» befindet sich ganz oben im Hochhaus.

Das «Loco» befindet sich ganz oben im Hochhaus.

Aber Loco – das heisst doch auf Spanisch verrückt? «Der Name Locorotondo kommt von meinem Mann und ist italienisch», sagt sie. «Aber ja, ein bisschen verrückt ist es schon, so wie ich.» Locorotondos Markenzeichen sind knallrote Lippen und buntes Schuhwerk. Trotz ein bisschen Verrücktheit geht es im Loco professionell zu und her, serviert werden Speisen iner italienisch-schweizerischen Karte. Inspiration holt sich Locorotondo bei Reisen um die ganze Welt.

Arbeit in London und Ägypten

Der Betrieb startete bereits vorgestern und damit vier Tage vor der Eröffnung – da die Nachfrage der Bevölkerung so gross war. «Knapp zwei Wochen hatten wir geschlossen», sagt Locorotondo. Momentan fehlen noch ein paar Kleinigkeiten wie die extra angefertigte Kleidung für den Service und auch das Personal ist noch nicht komplett. «Dafür sind alle Lehrstellen besetzt.»,

Susan Locorotondo arbeitet seit 30 Jahren in der Gastronomie, hat in Hotels in London, Ägypten oder Frankfurt gearbeitet. Häufig in leitender Funktion.