Kölliken

Das Bauamt hat ein neues Fahrzeug – mit gefederten und geheizten Sitzen

Das neue Kölliker Bauamtfahrzeug wurde dem Werkhof überreicht. Die Mitarbeiter freuen sich.

18 Jahre und über 8000 Betriebsstunden hatte das alte Haupteinsatzfahrzeug des Kölliker Bauamts auf dem Buckel, dessen Unterhalt wurde immer teurer. Am Mittwochmorgen nun wurde das neue Fahrzeug angeliefert, samt FC-Basel-Wimpel am Rückspiegel, da Werkmeister Roland Müller ein grosser FCB-Fan ist. «Wir haben grosse Freude», sagten die Werkhof-Mitarbeitenden.

«Hoffentlich hält es so lange wie das Alte.» 240000 Franken kostete das Fahrzeug «Muli T10X HybridShift» der Marke Reform, ein 110-jähriges Familienunternehmen aus Österreich. Durch den Eintausch des bisherigen Fahrzeugs zahlte die Gemeinde nur 210000 Franken. Der Kredit dafür war an der Gemeindeversammlung im letzten Mai bewilligt worden.

Kein Schnee: «Ich hoffe, es kommt mal zum Einsatz»

Ein Vorzug des neuen Gefährts ist etwa der hydromechanische Fahrantrieb. Das heisst: Das Fahrzeug fährt entweder rein mechanisch mit 16 Vorwärts- und 8 Rückwärtsgängen, oder hydrostatisch gesteuert durch einen Joystick. Dank Allradlenkung wird «höchste Wendigkeit auch in engen Gassen», versprochen. Die Räder können auch parallel zueinander gedreht und es kann dadurch im sogenannten Hundegang seitlich gefahren werden.

Die Allradlenkung war ein grosses Anliegen für den Winterdienst. «Ich hoffe, er kommt auch mal zum Einsatz, nicht so wie diesen Winter», sagte Gemeinderat Michael Müller. Das Fahrzeug hat zudem einen bis zu sechs Metern langen, funkferngesteuerten Ladekran. Die Sitze sind luftgefedert und geheizt. Das Fahrzeug wurde vor zwei Jahren auf den Kölliker Strassen getestet. Gemäss Michi Bütler vom Schweizer Importeur Agromont ist es das Reform-Modell, das hierzulande am meisten verkauft wird.

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